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12.06.2024 | (rsn) – Am 4. April stürzte Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) bei der Baskenland-Rundfahrt (2.UWT) schwer. Seitdem steht seine Titelverteidigung bei der am 29. Juni beginnenden Tour de France in den Sternen. Zurzeit bereitet sich der Däne in der Höhe von Tignes auf eine mögliche Teilnahme an der Frankreich-Rundfahrt vor, doch laut seinem Trainer liegen die Chancen, dass er am 29. Juni in Florenz starten kann, bei 50/50.
Im Gespräch mit der dänischen Zeitung B.D. legte Tim Heemskerk seine Einschätzung der Lage dar: ”Er muss jetzt in der Lage sein, sein Programm vollständig abzuarbeiten, wenn er Hoffnung haben will, für die Tour bereit zu sein. Das Spannende ist jetzt, wie er auf die harte Trainingswoche reagiert, die er gerade hinter sich hat. Die erste Woche in der Höhe war eine Anpassungs- und Erholungswoche, und dann hatte er einfach eine harte Woche. Und jetzt wird es noch eine geben.“
Heemskerk verriet, dass Vingegaard ab Donnerstag Gesellschaft von jenen Teamkollegen erhalten wird, die beim Critérium du Dauphiné (2.UWT) im Einsatz waren, wobei jeder Fahrer ein individuelles Programm abarbeiten werde. “Die kommende und die darauffolgende Woche sind für die Tour von entscheidender Bedeutung”, urteilte der 48-Jährige.
Ob Vingegaard überhaupt bei der Tour am Start stehen wird, ist also weiterhin unsicher. “Für mich steht es 50:50, ob Jonas es zur Tour schafft. Er braucht noch ein paar gute Wochen Training, bevor wir sagen können, dass er wieder auf dem Niveau ist, das er normalerweise vor der Tour hat. Er muss noch deutlich fitter werden”, so Heemskerk.
Bis zum Grand Départ liegen allerdings nur noch 17 Tage vor Vingegaard. Auch zum Einrollen ist bei der 111. Frankreich-Rundfahrt keine Zeit, denn schon der Auftakt von Florenz nach Rimini hat es mit sieben Bergwertungen in sich. Auf der 4. Etappe wartet mit dem 2642 Meter hohen Col du Galibier schon einer der Giganten der Tour.
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