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13.07.2026 | Der Trend geht weg vom Zweit-Helm! Während es im Radsport vor wenigen Jahren noch üblich war, je nach Etappentyp mal einen stärker belüfteten und mal einen aerodynamisch optimierten Helm zu wählen, setzten immer mehr Hersteller auf einen Alleskönner, den Fahrerinnen und Fahrer auf jedem Terrain nutzen können. Und so hat der neue Giro Eclipse Pro bereits eine beeindruckende Reihe von Siegen gesammelt: Pauline Ferrand-Prévot gewann letztes Jahr die Tour de France Femmes mit dem Eclipse Pro, Wout Van Aert trug ihm auf dem Weg zum Sieg bei der verregneten Schlussetappe der Tour 2025 und Kate Courtney wurde mit dem Giro auf dem Kopf MTB-Marathon-Weltmeisterin.
Auch bei starker Hitze nutzen die Profis heute aerodynamisch optimierte Helme wie den Giro Eclipse Pro.Was ist neu am Allround-Helm? Giro führt an, dass der Eclipse Pro um 17 % schneller ist als sein Vorgänger. Dabei ist die hinten flache Form ein wichtiges Aero-Merkmal, denn so soll der Helm bei unterschiedlichen Kopfhaltungen optimal vom Fahrtwind umspielt werden, wogegen lang gezogene Aero-Helme bei geneigtem Kopf ungünstig im Wind stehen.
Die Kunst besteht darin, trotz einer relativ geschlossenen Oberfläche für gute Belüftung zu sorgen.Auch die deutlich flächigere Form ist aerodynamisch sinnvoll, geht aber nicht zulasten der Belüftung: Die insgesamt 15 strömungsoptimierten Öffnungen leiten den Fahrtwind in breite interne Kanäle und wieder heraus – etwas, das anscheinend auch bei heißem Sommerwetter gut funktioniert. Die hauseigene Drycore-Polsterung soll verhindern, dass Schweiß in die Augen läuft.
Das kurze Heck des Helms sorgt dafür, dass die aerodynamische Performance nicht durch Neigen des Kopfes beeinträchtigt wird.Ein Alleinstellungsmerkmal des Giro Eclipse Pro ist nach wie vor das „MIPS Spherical“ genannte Sicherheitssystem: Zwischen dem Schaumkörper des Helms und dem Kopf befindet sich eine weitere Schicht aus EPS-Schaum, die schwimmend gelagert ist und dadurch in alle Richtungen Rotationskräfte aufnehmen kann. Trotz dieser besonderen Technologie wiegt der Giro Eclipse Pro in mittlerer Größe auch nur 280 Gramm, was aktuell guter Durchschnitt ist.
Toursiegerin Pauline Ferrand-Prévot wird auch dieses Jahr wieder mit dem Giro Eclipse Pro ins Rennen gehen.Damit bietet der Giro Eclipse Pro in jeder Hinsicht sehr gute Leistungen, und in den kommenden Monaten wird er wieder auf den Köpfen von Fahrerinnen und Fahrern von Weltrang zu sehen sein – ebenso bei Gluthitze wie an kühlen Regentagen, wie es beides für die Rundfahrten des Hochsommers üblich ist.
„Spherical“ steht für die spezielle Bauweise mit zwei voneinander getrennten Schalen, die Rotationskräfte aufnehmen können.