in 55 Minuten durch den Eurotunnel - bis zu 65 km/h schnell

Chris Froome: erster Radfahrer unter dem Meer

Foto zu dem Text "Chris Froome: erster Radfahrer unter dem Meer"
| Foto: Team Sky

07.07.2014  |  (Ra) - Heute steht die letzte Tour-Etappe im Vereinigten Königreich am Programm. Vorjahres-Sieger Chris Froome hat seine Heimat schon mal verlassen - allerdings auf einem ungewöhnlichen Weg, wie das heute auf "youtube" veröffentlichte Video "Cycling Under The Sea" (siehe Link unten) zeigt: in der Service-Röhre des Euro-Tunnel unter dem Ärmelkanal, von Folkestone an Englands Südost-Küste nach Calais in Frankreich.

Knapp 55 Minuten war Froome auf seinem neuen Zeitfahrrad Pinarello Dogma F8 unterwegs, mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 65 km/h. Die Planung für die Rad-Premiere dauerte fast ein halbes Jahr, da der Eurotunnel - der heuer übrigens sein 20jähriges Bestehen feiert - zu den am besten gesicherten Bauwerken in Europa gehört.

Chris Froome war begeistert: "Radfahren unter dem Meer war eine unglaubliche Erfahrung. Die Chancen, als erster weltweit so etwas zu leisten, sind heute sehr selten - vor allem als Profi-Radfahrer. Und der erste Mensch überhaupt zu sein, die mit dem Rad durch den Eurotunnel fährt: Das war eine der kultigsten Fahrten, die ich je gemacht habe. Und sicher eine der ganz wenigen Welt-Premiere-Fahrten, die es überhaupt noch gibt... "

John Keefe, Presse-Sprecher von "Eurotunnel", ist beeindruckt von dem Video, dessen Enstehung er begleitet hat: "Der Eurotunnel ist ein einzigartiges Stück Technik, so wie die Golden Gate Bridge oder die Oper in Sydney. Das Problem ist leider, dass es niemand zu sehen bekommt. So waren wir hocherfreut, als Jaguar Land Rover mit dieser bahnbrechenden Idee zu uns kam."

 
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Internet: www.youtube.com/watch?v=mc5qPcjPsWk&feature=youtu.be

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