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"Pendix"-Gründer Thomas Herzog im Gespräch

E-Fahrräder: "Die Mikromobilität der Zukunft..."

Foto zu dem Text "E-Fahrräder:
"Pendix"-Gründer Thomas Herzog | Foto: pendix.de

03.06.2016  |  Heute ist der Europäische Tag des Fahrrads - ein Anlaß, sich dem Thema "Mobilität der Zukunft" zu widmen. Der Ingenieur Thomas Herzog hat die Automobil-Industrie jahrelang und in vielen Facetten studiert - und dann die Seiten gewechselt.

Vor zwei Jahren hat Herzog mit einigen Kollegen
in der mitteldeutschen Automobil-Stadt Zwickau ein Startup gegründet: Sie haben den "Pendix"-Antrieb entwickelt, und damit einen ausgereiften Nachrüst-Antrieb auf den Markt gebracht. Und zwar für alle Fahrräder - vom Mountainbike bis zum Klapprad.

"Seit einiger Zeit stehen Fahrräder als Verkehrsmittel der Zukunft im Fokus der Stadtplaner“, sagt Thomas Herzog, Mitgründer von Pendix: "Der Trend geht zu autofreien Innenstädten. In ganz Europa werden immer mehr Radschnellwege geplant, und Experten rechnen in den kommenden Jahren weiter mit einer starken Zunahme an Fahrrädern."

Aber auch der öffentliche Nahverkehr werde neue Konzepte

entwickeln müssen, und es werde neue Fahrzeug-Kategorien geben, die die Flexibilität von Fahrrädern mit dem Komfort von Autos vereinen, so Herzog weiter: "Mikromobilität ist hier das Stichwort."

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Was heißt das? „Nachhaltiger, umweltbewusster und menschenverträglicher Verkehr ist auf Dauer nur auf zwei Rädern möglich“, ist Thomas Herzog überzeugt: "Aber die Bestrebungen beispielsweise in den Niederlanden, Norwegen oder Indien, ab 2025 bzw. 2030 nur noch E-Autos zuzulassen, gehen nur bedingt in die richtige Richtung, denn sie lösen das Problem der Parkplatznot in den Innenstädten nicht."

Zudem sei die CO2-Bilanz der E-Automobile abhängig
von der Herstellung des Stroms. "Hierzulande etwa ist die Bilanz ebenso schlecht wie bei herkömmlichen Diesel- und Benzin-Fahrzeugen", weiß Thomas Herzog: "Mehr als die Hälfte des Stroms an innerstädtischen E-Ladepunkten in Deutschland stammt aus der Verbrennung von Braunkohle, Steinkohle und Erdgas."

Die Folge? „Die Umweltverschmutzung haben wir so aus den Städten dorthin verlagert, wo man es nicht sofort riecht und sieht“, sagt Ingenieur Herzog: „E-Fahrräder sind im Vergleich weit umweltfreundlicher, und trotzdem muss niemand verschwitzt im Büro ankommen. Das gilt vor allem für Strecken über 10 km, bei denen bisher die meisten aufs Auto gesetzt haben.“

2,1 Millionen E-Bikes gibt es heute in Deutschland.
"Auch die Nachrüstung herkömmlicher Fahrräder mit Elektroantrieben wird immer beliebter", betont der "Pendix"-Geschäftsführer: "Sie ist eine nachhaltige, günstige und einfache Methode."

Aber ist das nicht recht kompliziert? "Stimmt, früher war das eher was für Bastler und Schrauber, und oft hat es nicht funktioniert", sagt Thomas Herzog: "Unser Pendix-Antrieb dagegen ist ausgereift, und die Eignung für eine Vielzahl von Fahrrädern ist durch unabhängige Prüf-Institute getestet. Das Nachrüsten ist bei den meisten Rädern, vom Mountainbike bis zum Klapprad, kein Problem.“

Die Pendix GmbH
stellt Nachrüst-Antriebe her, die herkömmliche Fahrräder zum E-Bike machen. Der Pendix-Antrieb ist seit September 2015 am Markt. Das Startup mit Sitz in Zwickau wurde im November 2013 gegründet, und beschäftigt zurzeit 28 Mitarbeiter.
Die Gründer kommen aus der der Prototypen-Entwicklung für die Automobil-Industrie und den Motorsport. Zu den Investoren zählen der Technologiegründer-Fonds Sachsen, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen und die AS Vantage Holding.

 
Weitere Informationen

Pendix GmbH
Anton-Günther-Weg 4
08058 Zwickau

Fon: 0375/ 270 667- 10
Fax:

E-Mail: info@pendix.de
Internet: www.pendix.de

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