Van Garderen selbstbewusst vor WM-Teamzeitfahren

"Vielleicht haben die anderen ein wenig Angst vor uns"

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Tejay van Garderen (BMC) Foto: Cor Vos

17.09.2017  |  (rsn) - Als Ersatzmann schaffte es Tejay van Garderen ins BMC-Aufgebot für das Mannschaftszeitfahren zu Beginn der Weltmeisterschaft am Sonntag in Bergen. Der US-Amerikaner sprang für seinen italienischen Teamkollegen Manuel Quinziato ein, der nach der Streckenbesichtigung auf seinen Platz freiwillig verzichtete.

Vor dem Rennen zeigte sich van Garderen selbstbewusst. "Ich denke, die anderen Teams werden uns gewiss beobachten – wir schauen bei einigen Teams ja auch genau hin. Vielleicht haben sie sogar ein wenig Angst vor uns“, sagte der 29-Jährige.

Bereits zweimal (2014, 2015) konnte die amerikanische Equipe das WM-Mannschaftszeitfahren gewinnen, im vergangenen Jahr fehlten nur elf Sekunden zur Siegerzeit von Etixx-Quick Step. Van Garderen war damals nicht dabei, gehörte nur 2014 zur Gold-Mannschaft bei den Titelkämpfen im spanischen Ponferrada.

Bei der jüngst zu Ende gegangenen Spanien-Rundfahrt glückte BMC mit van Garderen aber die Generalprobe im dortigen Mannschaftszeitfahren, als man Quick-Step schlug. "Der Sieg bei der Vuelta hat gewiss unser Level gezeigt. Das Team ist motiviert und zuversichtlich“, so van Garderen.

Neben QuickStep Floors als ständigem Widersacher in dieser Disziplin gelten aber auch das Team Sky mit Chris Froome, Geraint Thomas und Michal Kwiatkowski sowie die Mannschaften von Sunweb (mit Tom Dumoulin) und Orica-Scott (mit Michael Matthews) als aussichtsreiche Kandidatenauf WM-Gold.

"Wir haben unsere Herausforderer, und die anderen Teams sind wirklich stark. Wenn ich auf unsere Mannschaft schaue, dann können Leute sagen, wir seien die Favoriten, aber ich sehe das ein wenig anders“, gab sich van Garderens Teamkollege Rohan Dennis allerdings etwas zurückhaltender.

Für den Australier können Kleinigkeiten entscheiden. "Der Kurs bietet keine Möglichkeiten, sich auszuruhen. Es wird der schwerste Kurs werden, den wir je bei einem Mannschaftszeitfahren bei den Weltmeisterschaften hatten“, so Dennis.

Neben ihm und van Garderen gehören die Schweizer Stefan Küng und Silvan Dillier, der Italiener Daniel Oss sowie der Australier Miles Scotson zum heutigen BMC-Aufgebot, das Revanche für die letztjährige Niederlage nehmen will.

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