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28.12.2017 | (rsn) - Mit ihrer Zahl an Bergankünften hat die Vuelta a Espana in den vergangenen Jahren immer wieder für Kopfschütteln gesorgt. Nun hat die Spanien-Rundfahrt, deren Strecke für 2018 im Januar vorgestellt werden soll, sich selbst übertroffen und auf Twitter angekündigt, das Rennen werde auf Grund öffentlicher Nachfrage im kommenden Jahr 23 Etappen umfassen - allerdings nur als eine Art Aprilscherz. In Spanien ist der 28. Dezember, der Tag der heiligen Unschuldigen, ein Equivalent zum in größeren Teilen der Welt für solche Zwecke genutzten 1. April.
Besonders beeindruckend wurde der Scherz der Vuelta-Organisatoren dadurch, dass sich auch die UCI daran beteiligte. Auf der Website des Weltverbandes wurden im Rennkalender die zwei Ruhetage der Vuelta gestrichen und das Rennen vom 25. August bis 16. September mit täglich einer Etappe eingetragen.
Das wäre allerdings ein klarer Verstoß gegen die Regularien. Denn laut UCI-Regelwerk darf eine Grand Tour zwar 23 Tage andauern, da sind aber Renn- und Ruhetage mit einberechnet. Paragraph 2.6.012 der UCI-Regularien für den Straßen-Radsport besagt unter dem Punkt "Ruhetage", dass Events mit mehr als zehn Wettkampftagen mindestens einen Ruhetag beinhalten müssen, der nach mindestens fünf Renntagen kommen muss. Außerdem seien in den großen Rundfahrten zwei Ruhetage obligatorisch.
Entsprechend sorgte die Ankündigung der Spanier prompt für Empörung in den sozialen Medien - Scherz gelungen!
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