--> -->
18.04.2018 | (rsn) - Der Tag musste irgendwann kommen. Der Tag, an dem Alejandro Valverde (Movistar) nicht mit der Konkurrenz im Anstieg zur Mur de Huy spielt und scheinbar leicht einen weiteren Sieg bei der Flèche Wallone einfährt. Vier Erfolge in Serie durfte der mittlerweile 37-Jährige zuletzt beim Ardennen-Klassiker bejubeln, mit insgesamt fünf Siegen ist er zudem Rekordsieger. Doch 2018 endete seine Regentschaft an der Mur.
Julian Alaphilippe, 2015 und 2016 jeweils Zweiter hinter Valverde, zeigte sich dieses Mal den entscheidenden Tick stärker und spritziger und verwies den Spanier nach 198,5 Kilometern im Bergaufsprint auf Platz zwei.
Eine Niederlage, mit der Valverde letztendlich jedoch sehr gut umgehen konnte. "Ich bin keineswegs enttäuscht. Wenn ich wieder gewonnen hätte, hätte es sehr einfach ausgesehen, und die Leute müssen wissen, dass es nie leicht ist, einen Sieg zu erringen“, sagte er und zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis.
In die Analyse zu seinem zweiten Platz ging er dennoch. Die Konkurrenz begann dieses Mal frühzeitig, Movistar unter Zugzwang zu setzen – unter anderem ging Vincenzo Nibali (Bahrain Merida) 50 Kilometer vor dem Ziel in die Offensive, begleitet durch den Berliner Maximilian Schachmann, wodurch auch Quick-Step Floors um den späteren Sieger die spanische Equipe Movistar in die Verfolgung zwang. "Es gab viel Chaos im Finale und es war schwierig für uns, die Dinge in Ordnung zu halten", kommentierte Valverde.
Trotzdem war er vorne dabei, als es in die Mur de Huy und in die Entscheidung ging – allerdings nicht mit der Präsenz der Vorjahre: Valverde hielt sich eher zurück, als das Geschehen ganz vorne zu kontrollieren. "Ich war im Anstieg etwas zu weit hinten, und obwohl wir wussten, dass unser Hauptkonkurrent Alaphilippe sein würde, griff er etwas früher an als erwartet", sagte Valverde.
Er war zur Reaktion gezwungen, sprintete kurz in Schlagdistanz an Alaphilippe heran, musste dann aber einsehen, dass er an diesem Tag im Franzosen seinen Meister an der Mur fand. Hinterher zeigte sich Valverde als fairer Verlierer: "Alaphilippe war schon immer ein beeindruckender Fahrer. Hut ab vor ihm."
Mit Platz zwei zeigte Valverde aber auch, dass er trotz seines Alters immer noch zu den besten Ardennen-Spezialisten im Feld gehört. Entsprechend richtete er den Fokus sofort auf den Abschluss der Ardennen-Woche bei Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag. "Ein Rennen bleibt noch übrig. Wir werden unser Bestes tun, um es zu gewinnen", blickte er voraus. Auch in Lüttich feierte Valverde in seiner Karriere bereits vier Siege – unter anderem im Vorjahr.
20.04.2018Schachmann: Ausrufezeichen beim Flèche, jetzt kommt Lüttich(rsn) - Nils Politt (Katusha-Alpecin) hat sich während der flämischen Klassiker, fast schon erwartungsgemäß, zum künftigen deutschen Hoffnungsträger für Kopfsteinpflasterrennen gemausert. Ähnl
19.04.2018Konrad: “Wir haben versucht, das Rennen schwer zu gestalten“(rsn) - Gerade einmal zwölf Sekunden hinter dem Sieger Julien Alaphilippe (Quick-Step-Floors) überquerte der Österreicher Patrick Konrad die Ziellinie als Zehnter des Flèche Wallonne. Der 26-Jähr
18.04.2018Im dritten Anlauf zum Erfolg: Alaphilippe siegt beim Flèche(rsn) - Die Siegesserie von Alejandro Valverde (Movistar) beim Flèche Wallone ist beendet. Nach vier Siegen in Serie musste sich der Spanier im Finale der 81. Austragung an der berüchtigten wie stei
18.04.2018Van der Breggen, die Unschlagbare: Vierter Fleche-Sieg in Folge(rsn) - Der Hunger von Anna van der Breggen (Boels-Dolmans) ist nicht zu stillen: Im vierten Jahr in Folge hat sich die Olympiasiegerin den Sieg an der Mur de Huy gesichert und den Fleche Wallonne gew
18.04.2018Alaphilippe bezwingt Valverde an der Mur, Schachmann Achter(rsn) - Es hat nicht geklappt mit dem fünften Sieg in Folge: Alejandro Valverde (Movistar) hat sich an der Mur de Huy Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) geschlagen geben müssen. Der Franzose spu
18.04.2018Movistar-Sportdirektor Arrieta: “Keine Frage, wer der Favorit ist“(rsn) - Kein Zweifel: Auch bei der 81. Auflage des Fleche Wallonne wird Alejandro Valverde der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Fünf Mal insgesamt und von 2014 - 2017 vier Mal in Folge gewann der
18.04.2018Quick-Step Floors will Valverde kollektiv unter Druck setzen(rsn) - Bei der heutigen 81. Auflage des Fleche Wallonne stellt sich wie in den vergangenen Jahren wieder die Frage: Wer kann Alejandro Valverde (Movistar) schlagen. Mit geradezu spielerischer Leichti
18.04.2018Vorschau auf die Rennen des Tages / 18. Aprilrsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? Ab sofort gibt Ihnen radsport-news.com kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf d
17.04.2018Trifft Valverdes Pfeil auch zum fünften Mal in Folge?(rsn) - Vier Mal in Folge und fünf Mal insgesamt gewann Alejandro Valverde (Movistar) den Fleche Wallonne, und es fallen einem aktuell wenige Argumente ein, weshalb der 38-jährige Spanier am Mittwoc
25.01.2018Der Fleche wird schwerer, auch Lüttich mit einem Anstieg mehr(rsn) - Die Ardennenklassiker der ASO werden im Jahr 2018 mit leicht modifizierten Strecken aufwarten, die beide Rennen etwas schwerer machen: den Fleche Wallonne deutlich, Lüttich-Bastogne-Lüttich
25.01.2018ASO vergibt Wildcards für Roubaix, Fleche und Lüttich(rsn) - Der Wechsel von Tour-de-France-Bergkönig Warren Barguil von Sunweb zum ProContinental-Rennstall Fortuneo-Samsic hat dafür gesorgt, dass der Franzose bei seiner Saisonplanung abhängig davon
15.09.2026Uno-X Mobility angelt sich norwegisches Talent Orn-Kristoff (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
15.09.2026Fancellu erwischt zum Abruzzen-Auftakt den perfekten Moment (rsn) – Alessandro Fancellu (MBH Bank) hat den Auftakt des 8. Giro d´Abruzzo (2.1) für sich entschieden. Der 26-jährige Italiener setzte sich über 155 Kilometer von Cupello nach Casalincontrada
15.09.2026Behrens holt U23-Titel am Berg und Gesamtsieg in Sebnitz (rsn) – Eike Behrens dominierte mit einem Doppelschlag das Finale der Rad-Bundesliga 2026. Nach dem U23-Titel bei der Deutschen Bergmeisterschaft in Langenweißbach gewann der Fahrer von Lotto - Ke
15.09.2026“Demi Uncut“: Vollering nun auch mit eigenem YouTube-Kanal (rsn) – Wie schon einige Kolleginnen und Kollegen vor ihr wird Demi Vollering (FDJ United – Suez) nun auch einen eigenen YouTube-Kanal betreiben. Unter dem Titel “Demi Uncut“ will die Giro- un
15.09.2026Van der Poel ist bei seiner WM-Generalprobe der Top-Favorit (rsn) – Seit der Tour de France hat Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) kein Straßenrennen mehr bestritten. Der Niederländer fokussierte sich stattdessen auf das Gelände, allerdings m
15.09.2026Die WM-Aufgebote aller Nationen für die Elite-Kategorien (rsn) – Die Weltmeisterschaften im kanadischen Montréal vom 20. bis 27. September umfassen 13 Wettkämpfe – je sechs Einzelzeitfahren und Straßenrennen für männliche wie weibliche U19 und U23
15.09.2026Gall und Mühlberger im Doppelpack zu Lidl - Trek (rsn) – Seit dem Frühsommer brodelte es in der Gerüchteküche, nun ist es endlich bestätigt: Felix Gall und Gregor Mühlberger werden im Winter gemeinsam von Decathlon – CMA CGM zu Lidl – Tre
15.09.2026Die Strecken der Straßen-WM 2026 in Montréal (rsn) – Die Straßen-Weltmeisterschaften 2026 werden vom 20. bis 27. September in Montréal (20.-27. September) ausgetragen. 50 Jahre nachdem in der Stadt im französischsprachigen Osten von Kanada
15.09.2026Hofbauer und Huys gewinnen österreichische Radliga (rsn) - Mit dem achten Saisonrennen in Königswiesen ist die österreichische Radliga 2026 zu Ende gegangen. Während Tabea Huys (Tirol Women) bei den Frauen ihren bereits vor dem Finale feststehenden
14.09.2026Nach und vor Montréal: Del Toro stapelt tief (rsn) - “Um ehrlich zu sein, fühle ich mich nicht so gut, wie ich gehofft hatte”, gab Isaac Del Toro (UAE – Emirates – XRG) vor dem Start zum GP de Montréal (1.UWT) gegenüber Wielerflits z
14.09.2026Roglic verpasst Vuelta-Rekord und ist trotzdem zufrieden (rsn) – Seine möglicherweise letzte Chance auf den Rekord konnte Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) nicht nutzen. Der 36-jährige Slowene muss sich bei der Vuelta a Espana 2026 mit dem
14.09.2026Seixas selbstkritisch: “Habe einen Anfängerfehler gemacht“ (rsn) - Mit Selbstkritik sparte Paul Seixas (Decathlon - CMA CGM) nach den WorldTour-Rennen in Kanada nicht. Der junge Franzose, der beim Grand Prix de Québec auf dem 15. und beim Grand Prix Cycliste