Brown gewinnt Frauenrennen

Australische Zeitfahrmeisterschaft: Durbridge schlägt Dennis

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Luke Durbridge (Mitchelton-Scott) ist neuer Australische Zeitfahrmeister. | Foto: Cor Vos

08.01.2019  |  (rsn) - Mit einer Überraschung endete am Dienstag bei den Australischen Meisterschaften das Zeitfahren der Männer. Luke Durbridge (Mitchelton-Scott) verwies in Buninyong über 40,9 Kilometer den Weltmeister und großen Favoriten Rohan Dennis (Bahrain - Merida) auf Rang zwei und sicherte sich seinen dritten nationalen Titel im Kampf gegen die Uhr.

Dennis dagegen verpasste sein viertes Meistertrikot in Folge um 22 Sekunden gegenüber Durbridge, der für den Parcours 51:01 Minuten benötigte, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 48,102 km/h entsprach. Bronze sicherte sich mit 44 Sekunden Rückstand Cameron Meyer (Mitchelton - Scott), der bereits im Straßenrennen am Sonntag Dritter geworden war.

"Was für ein unglaublicher Tag. Ich bin super, super happy“, sagte der 27-jährige Durbridge, der sich 2017 und 2018 jeweils Dennis geschlagen geben musste und erstmals seit sechs Jahren wieder Australischer Zeitfahrmeister wurde. "Es ist lange her. 2013 war mein letzter Sieg und den Zeitfahrweltmeister und Leute wie Cameron Meyer zu schlagen - das ist bei mir noch gar nicht so richtig angekommen.“

Durbridge war nach Meyer und vor dem Titelverteidiger gestartet, unterbot die Zeit seines Mannschaftskollegen um deutliche 43 Sekunden und konnte dann relativ gelassen Dennis' Fahrt verfolgen. Hinter dem Trio landeten Nathan Haas (Katusha - Alpecin /+2:19), Ben O'Connor (Dimension Data / +2:34) und Callum Scotson (Mitchelton-Scott / + 3:22) mit jeweils deutlichem Rückstand auf den weiteren Plätzen.

Brown jubelt im Frauenrennen

Bei den Frauen feierte Grace Brown (Mitchelton - Scott) ihren ersten Titelgewinn. Die 26-Jährige setzte sich ebenfalls in Buninyong über 29,5 Kilometer mit 1:34 Kilometer Vorsprung gegenüber ihrer Teamkollegin Gracie Elvin durch. Rang drei ging an Kate Perry (+1:44). Brown trat die Nachfolge der im Sommer 2018 zurück getretenen Katrin Garfoot an, die in den vergangenen drei Jahren die Zeitfahrmeisterschaften dominiert hatte.

"Das ist ziemlich unglaublich. Es hat sich noch nicht gesetzt, dass ich das Trikot habe und es in Eurpa tragen werde. Ich bin glücklich, dass ich nach der kleinen Enttäuschung vom Sonntag als ich im Straßenrennen (Rang zwölf) das Trikot nicht holen konnte, es jetzt für das Team im Zeitfahren gewonnen habe“, kommentierte Brown ihren Coup.


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