“Operation Aderlass“ im Radsport angekommen

Denifl gesteht Blutdoping

Foto zu dem Text "Denifl gesteht Blutdoping"
Stefan Denifl (Aqua Blue Sport) | Foto: Cor Vos

03.03.2019  |  (rsn) – Wie das österreichische Tagesmedium "Kronen Zeitung" berichtet, wurde im Zuge der "Operation Aderlass" in Erfurt und der Ermittlungen rund um die Nordische Skiweltmeisterschaften in Seefeld/Innsbruck auch der Österreicher Stefan Denifl verhaftet und vernommen. Laut der "Krone" würde die Staatsanwaltschaft seit geraumer Zeit gegen den 31-Jährigen ermitteln.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck bestätigt, das der Tiroler Blutdoping betrieben hat. Er wurde am Freitag einvernommen und zeigte sich geständig und gab die verbotenen Praktiken zu.

Nach einem umfassenden Blutdoping-Geständnis ist Denifl wieder auf freiem Fuß. Der Tiroler hatte im Dezember erst seinen WorldTour-Vertrag mit dem CCC Team aus privaten Gründen aufgelöst. 2018 war er vor allem von Verletzungen geplagt sowie dem vorzeitigen Ende seiner Aqua Blue – Mannschaft. Sein erfolgreichstes Jahr war 2017, als Denifl die Österreich-Rundfahrt sowie die Königsetappe der Vuelta a Espana gewann.


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