Rolland fällt mit gebrochenem Handgelenk aus

Porte fährt Katalonien statt Paris-Nizza

05.03.2019  |  (rsn) - Richie Porte (Trek - Segafredo) hat wegen der Folgen einer Bronchitis, die er sich nach der Herald Sun Tour in seiner australischen Heimat zugezogen hatte, sein Rennprogramm verändern. Wie sein Teamarzt Scott Major am Dienst ankündigte, wird Porte am Sonntag auf seinen Start bei Paris- Nizza verzichten und stattdessen Ende des Monats an der Katalonien-Rundfahrt teilnehmen. Der 34-jährige Australier gewann die Rundfahrt 2015, sein letzter Start datierte von 2016. Paris-Nizza konnte Porte 2013 und 2015 für sich entscheiden. "Ich möchte mich beim team für sein Verständnis bedanken. Ich bin zuversichtlich, dass ich mit einem soliden Trainingsblock von jetzt bis Ende März bereit sein werden, bei der Volta a Catalunya auf höchstem Level zu fahren“, so Porte. Bei Paris-Nizza wird Trek-Segafredo von Jarlinson Pantano und John Degenkolb angeführt.

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Pierre Rolland (Vital Concept - B&B Hotels) hat sich am Wochenende beim französischen Eintagesrennen Drôme Classic bei einem Sturz das linke Handgelenk gebrochen und wird deshalb nicht wie geplant am Sonntag bei Paris-Nizza (10. - 17. März) starten können. “Die Diagnose ist aber nicht so schlecht wie befürchtet“, so der Franzose, der als prominentester Neuzugang des französischen Zweitdivisionärs bei der 77. Auflage der Fernfahrt maßgeblich dazu beitragen sollte, dass sich der Rennstall eine der letzten beiden Wildcards für die Tour 2019 sichert. In der vergangenen Saison wurde Vital Concept von der ASO nicht berücksichtigt. Der 32-jährige Rolland, zweimaliger Etappengewinner und insgesamt dreimal in den Top Ten der Frankreich-Rundfahrt, wird sich in den kommenden Tagen auf den Home-Trainer beschränken müssen, hofft aber, schon bald wieder ins Peloton zurückzukehren.

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Nach einem Trainingsunfall am Montag muss Jannik Steimle (Team Vorarlberg - Santic) im Training kürzer treten. Der 22-Jährige, der am Sonntag zum Saisonauftakt beim GP Rhodes (1.2) den fünften Platz belegt hatte und sich für die am Freitag startende Tour of Rhodes (2.2) viel vorgenommen hatte, kollidierte im Training auf der griechischen Insel mit einer Ziege. "Aus dem nichts kommt eine Ziege aus dem Wald heraus und dann war es schon zu spät. Leider bin ich mit ca 60km/h frontal in das Tier gefahren", schilderte Steimle auf seiner Facebook-Seite den Vorfall. Bei der anschließenden Untersuchung im Krankenhaus konnten zwar Brüche ausgeschlossen werden. Denn muss der endschnelle Allrounder aufgrund der Schmerzen ein paar Tage kürzertreten.

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