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28.04.2019 |
"Ich bin super glücklich“, lautete seine erste Reaktion auf der anschließenden Pressekonferenz, „es ist großartig, bei allen Rennen vorne dabei gewesen zu sein. Und ich bin froh, auf Platz drei zu sein.“ Er rundete damit ein perfektes Ergebnis für seine Equipe Bora-hansgrohe ab, Teamkollege Davide Formolo sicherte sich kurz vor seiner Verfolgergruppe den zweiten Platz. Jakob Fuglsang (Astana) dagegen war an diesem Tag nicht zu schlagen.
"Er ist der verdiente Sieger, so wie er die vergangenen Rennen gefahren ist. Auch heute war er extrem stark“, sagte Schachmann auf den dänischen Sieger angesprochen, der an der Cote de la Roche aux Faucons 15 Kilometer vor dem Ziel für die entscheidende Selektion sorgte. "Wenn ich ehrlich bin, konnte ich seiner Attacke da nicht folgen, aber Formolo. Ich habe mich danach auf mein eigenes Rennen konzentriert und war super stolz, nach so einem harten Rennen noch mit Fahrern wie Yates, Woods und Nibali in einer Gruppe zu sein“.
"La Doyenne“, wie der Klassiker auch genannt wird, gilt ohnehin wegen seiner 256 Kilometern als anspruchsvolles Rennen, an diesem Tag sorgte das Wetter aber zusätzlich für herausfordernde Bedingungen. Auch Schachmann wusste davon zu berichten: "Das Wetter war extrem. Die Temperaturen waren niedrig und es hat etliche Stunden geregnet.“ Zwischenzeitlich habe er seine Hände kaum noch gespürt. Umso glücklicher sei er gewesen, "als es endlich ins Finale ging und das richtige Rennen startete.“
70 Kilometer vor dem Ziel, an der Côte de Haute-Leveé, zeigte er sich erstmals in der Offensive, gehörte zu einer 20-köpfigen Gruppe um Greg Van Avermaet (CCC). Weit kam die Gruppe allerdings nicht. "Es passierte viel im Finale, viele Attacken, und viele davon weit vor dem Ziel. Es gutes Rennen für die Zuschauer“, befand Schachmann.
Nach seinen beeindruckenden Auftritten in den Ardennen und mit seinem noch jungen Alter von 25 Jahren, kamen unweigerlich auch die Fragen zu seinen Zukunftsaussichten. Schachmann, ein künftiger Sieger bei den Ardennen-Klassikern? "Ich hoffe es“, sagte er auf die Frage eines Journalisten und ergänzte: "Es ist bislang die beste Saison meiner Karriere und im Moment genieße ich es. Natürlich, die Rennen liegen mir. Aber man kann nie wissen, was in der Zukunft passiert.“
Aktuell sei er einfach motiviert, absolviere sein Training und habe Spaß am Leben als Radprofi. Und dabei ist Schachmann bemerkenswert erfolgreich.
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