Italiener kommt aber glimpflich davon

Für Moschetti ist der Giro nach schlimmem Sturz beendet

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Für Matteo Moschetti (Trek - Segafredo) ist der Giro vorzeitig beendet. | Foto: Cor Vos

21.05.2019  |  (rsn) - Die Bilder ließen Schlimmes befürchten. Nach dem Massensturz im Finale der 10. Etappe des Giro d`Italia versammelten sich die Teamkollegen von Trek - Segafredo mit sorgenvollen Gesichtern um den in die Absperrgitter geknallten und benommen am Boden liegenden Matteo Moschetti.

Nach einiger Zeit wurde er von einem Betreuer langsam aufgerichtet, doch der junge Italiener konnte sich nicht auf den Beinen halten. Letztlich schaffte es Moschetti dann doch noch irgendwie mit dem Rad über den Zielstrich.

Es waren allerdings die letzten Meter seines GrandTour-Debüts. Denn wie Trek - Segafredo  am Abend aufTwitter mitteilte, wird Moschetti am Mittwoch nicht mehr zur 11. Etappe antreten. Allerdings konnte Trek - Segafredo auch Entwarnung geben.

"Matteo hat zu keiner Zeit das Bewusstsein verloren und auch keine Gehirnerschütterung davon getragen. Beim Röntgen wurden zudem keine Brüche festgestellt", ließ das Team wissen. Diagnostiziert wurde aber eine ausgekugelte Schulter. Hinzu kommen starke Muskelschmerzen in den Beinen durch den Aufprall und Schürfwunden im Gesicht und am Körper.

Der 22-jährige Sprinter konnte im Verlauf des Giro d`Italia einen vierten und einen fünften Etappenrang herausgefahren.

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