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22.05.2019 | (rsn) - Das Sprinterfeld beim 102. Giro d`Italia dünnt sich langsam aber sicher aus. Nach dem 11. Teilstück bestätigte Elia Viviani (Deceuninck - Quick-Step) gegenüber dem italienischen Fernsehsender RAI, dass er nicht mehr zur morgigen Etappe antreten werde.
"Ich bin nicht glücklich. Etwas stimmt nicht. Bei der Einschreibung fühle ich mich noch gut, aber während der Etappe nicht mehr. Wenn ich wüsste, was das Problem ist, dann hätte ich vermutlich schon eine Etappe gewonnen. Ich muss jetzt wieder zu meiner physischen Stärke und meiner inneren Ruhe, die ich zu Beginn hatte, zurückfinden", sagte Viviani.
Dieser war im Vorjahr noch mit vier Etappensiegen und dem Gewinn des Maglia Ciclamino der überragende Sprinter der Rundfahrt gewesen. Diesmal sprangen nur drei zweite Plätze heraus, auf dem dritten Teilstück hatte der Italienische Meister den Zielstrich zwar als Erster passiert, wurde aber aufgrund eines unsauberen Sprints zurückgestuft.
Mit dem zweifachen Etappensieger Caleb Ewan wird zudem ein weiterer Sprinter demnächst die Heimreise antreten. Der Australier vom Team Lotto Soudal kündigte dies nach seinem fünften Saisonerfolg am Mittwoch an.
Die Tour de France im Hinterkopf
"Unglücklicherweise nicht, nein", erwiderte Ewan am Eurosport-Mikrofon auf die Frage, ob er den Giro zu Ende fahren werde. "Die letzte Woche dieser Rundfahrt ist super hart und ich würde sicher auch gerne nach Verona kommen. Aber wir müssen auch daran denken, was noch vor uns liegt in der weiteren Zukunft in dieser Saison - welche Ziele. Und ich denke, wenn ich hier zu Ende fahren würde - das könnte ich schon schaffen, denke ich - würde das zu viel Energie aus meinem Körper ziehen", begründete er seine Entscheidung. Bereits am Dienstag machten Meldungen die Runde, dass Ewan und Viviani die Rundfahrt zeitnah verlassen würden.
Zuvor waren mit Fernando Gaviria (UAE Team Emirates) wegen Kniebeschwerden und Matteo Moschetti (Trek - Segafredo) nach Sturz bereits zwei weitere Sprinter ausgestiegen.
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