Dauphiné, Luxemburg, Mayenne, Lugano

Vorschau auf die Rennen des Tages / 9. Juni

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Das Peloton bei der Luxemburg-Rundfahrt 2019 | Foto: Cor Vos

09.06.2019  |  (rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? radsport-news.com gibt Ihnen kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichtigsten Wettbewerbe.

Criterium du Dauphiné (2.UWT), 1. Etappe - 142km
Der Auftakt der Tour-Generalprobe ist zwar relativ kurz, wird den Fahrern aber einiges abverlangen. Auf den 142 Kilometern zwischen Aurillac und Jussac warten fünf kategorisierte Anstiege, darunter der zur 1. Kategorie zählende Puy Mary, der bereits nach 34 Kilometern überquert wird. Nach 92 Kilometern geht es auf den zwei Mal zu befahrenden Rundkurs von Jussac. Auf der 25 Kilometer langen Schleife steht jeweils die knapp vier Kilometer lange und  sieben Prozent steile Cote de Roquenatou an, wo es zu weiteren Attacken kommen wird, so dass am Ende wohl ein stark dezimiertes Feld den Tagessieg unter sich ausmachen wird.

Zu den Favoriten zählen Julian Alaphilippe, Philippe Gilbert (beide Deceuninck - Quick-Step), Sonny Colbrelli (Bahrain - Merida), Wout Van Aert (Jumbo - Visma), Alberto Bettiol (EF Education First), Alexey Lutsenko (Astana), Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) sowie Nils Politt (Katusha - Alpecin).

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Luxemburg-Rundfahrt (2.HC), 4. Etappe - 176km
Zum Abschluss der fünftägigen Rundfahrt steht ein 176 Kilometer langes Teilstück an, das von Mersch zurück nach Luxemburg-Stadt führt, wo bereits der Prolog stattfand. Auf dem kleinen Rundkurs, an dessen Ende der neun Prozent steile Pabeierbirg steht, wird die Entscheidung über den Gesamtsieg fallen. Der auf den letzten zwölf Kilometern vier Mal zu befahrende Anstieg lädt zu Attacken auf Spitzenreiter Jesus Herrada (Cofidis) ein, der selbst aber auch ein heißer Kandidat für den Tagessieg ist.

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Boucles de la Mayenne (2.1), 3. Etappe - 173km
Auch die Schlussetappe der französischen Rundfahrt weist ein anspruchsvolles Finale auf. Auf dem Rundkurs von Laval, der drei Mal befahren wird, steht am Ende jeweils ein zwar nur 500 Meter langer, dafür aber bis zu 15 Prozent steiler Anstieg an, der aufgrund der recht knappen Abstände im Gesamtklassement noch für Veränderungen sorgen könnte. Der Gesamtsieg von Spitzenreiter Thibault Ferasse (Natura4ever) ist also alles andere als in trockenen Tüchern.

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GP Lugano (1.1), 184km
Das Schweizer Eintagesrennen rund um Lugano wird auf einem 23 Kilometer langen Rundkurs absolviert, der acht Mal zu befahren ist. Dabei sind mit dem Monteo Croce und dem Manzoni-Anstieg zwei topographische Schwierigkeiten zu meistern. Vor allem der sechs Kilometer lange Monte Croce zu Beginn des Rundkurses wird die Möglichkeit zur Attacke bieten.

Als erste Anwärter auf die Nachfolge des im Vorjahr erfolgreichen Österreichers Hermann Pernsteiner (Bahrain - Merdia) stehen dessen Teamkollegen Vincenzo Nibali und Matej Mohoric parat. Aber auch UAE Team Emirates stellt mit Diego Ulissi und Tadej Pogacar ein italienisch-slowenisches Duo, dem der Kurs liegen sollte. Ebenfalls auf der Rechnung haben muss man Giro-Etappensieger Esteban Chaves (Mitchelton - Scott) sowie die Schweizer Lokalmatadoren Patrick Schelling und Roland Thalmann (beide Vorarlberg - Santic).

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