Keine Knochenbrüche dignostiziert

Van Aert an tiefer Oberschenkelwunde operiert

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Wout Van Aert (Jumbo - Visma) | Foto: Cor Vos

20.07.2019  |  (rsn) - Wout Van Aert hat sich bei seinem furchtbaren Sturz im gestrigen Zeitfahren der Tour de France über die Oberschenkelverletzung hinaus keine Knochenbrüche oder andere schlimme Verletzungen zugezogen. Allerdings musste die tiefe Fleischwunde in einem Krankenhaus in Pau bei einer rund einstündigen Operation genäht werden. Das teilte sein Team Jumbo - Visma in der gestrigen Nacht mit. Der Belgische Zeitfahrmeister wird noch einige Tage im Krankenhaus verbringen müssen, ehe er die Heimreise antreten kann.

Van Aert war gut einen Kilometer vor dem Ziel der 27,2 Kilometer langen 13. Etappe in einer engen Rechtskurve mit hohem Tempo gegen die Streckenbegrenzung geraten und zu Boden geschleudert worden. Dabei riss ein Teil des Gitters seinen Oberschenkel auf. Der 24-Jährige wurde noch am Unfallort erstversorgt und dann in einem Krankenwagen abtransportiert.

"Es war ein schrecklicher Anblick. Wout sah sein Bein und geriet in Panik. Er stand sofort auf und ging zur Seite. Ich sagte ihm, 'hinsetzen, nicht gehen'. Ich zog das Banner vom Zaun und lege es über ihn, damit er nicht auf die Wunde schauen kann. Ich sagte: ‘Schau es nicht an, weil es nichts hilft‘“, berichtete sein Sportchef Mathieu Heijboer, der im Begleitfahrzeug hinter Van Aert fuhr.

Wie lange der dreimalige Crossweltmeister ausfallen wird, konnte das Team noch nicht mitteilen. Van Aert gewann bei dieser Tour de France als Debütant die 10. Etappe nach Albi. 

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