Voeckler benennt 7 Mann im 8er-Kader

Frankreich setzt in Yorkshire voll auf Alaphilippe

Von Felix Mattis

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Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) | Foto: Cor Vos

06.09.2019  |  (rsn) - Julian Alaphilippe soll für Frankreich in Yorkshire das Regenbogentrikot erobern. Nachdem der Franzose im vergangenen Jahr in Innsbruck etwas enttäuschte und trotz Favoritenrolle und mit der 'Höll' auf ihn zugeschnittenem Kurs nur Achter wurde, soll der 27-Jährige es jetzt auf etwas weniger passendem Terrain richten: Der WM-Kurs von Yorkshire ist, speziell der Rundkurs im Zielort Harrogate, hügelig und technisch anspruchsvoll, aber topographisch nicht extrem schwer. Ein Sprint eines dezimierten Pelotons gilt daher als wahrscheinlich.

Doch da Alaphilippe auch über eine gewissen Endschnelligkeit verfügt und gleichzeitig trotzdem auch die Karte Attacke spielen kann, wird er erneut Frankreichs Kapitän sein.

Nationaltrainer Thomas Voeckler hat nun auch sechs seiner sieben Teamkollegen für das Rennen am 29. September bekanntgegeben. Einzig die achte Position im Kader ist noch offen. Mit von der Partie werden neben Alaphilippes Deceuninck - Quick-Step-Teamkollegen Florian Sénéchal und Rémi Cavagna auch Julien Bernard (Trek - Segafredo), Tony Gallopin (Ag2r La Mondiale), Anthony Roux (Groupama - FDJ) und Christophe Laporte (Cofidis) sein.

Ohne Bardet, Barguil und Pinot

Der achte Name werde nach den kanadischen WorldTour-Rennen GP Cycliste de Québec und GP Cycliste de Montréal - wo auch Alaphilippe sich übrigens seinen WM-Feinschliff holen wird - bekanntgegeben, bestätigte Voeckler in einer Pressemitteilung des Französichen Radsport-Verbandes FFC. "Ich brauche Fahrer, die gerne für ihn (Alaphilippe) arbeiten würden und glücklicherweise gibt es da in Frankreich viele Optionen", so Voeckler über die Auswahl-Kriterien. "Er ist ohne Zweifel unsere beste Chance auf Erfolg."

Sowohl der Vize-Weltmeister von Innbsruck, Romain Bardet, als auch Thibaut Pinot und Warren Barguil fehlen in Yorkshire, was Voeckler mit dem Terrain begründet: "Alle drei wissen, dass sie bei den Events im nächsten Jahr ihre Chancen haben werden, etwa bei den Olympischen Spielen in Tokyo, bei der WM in Martigny in der Schweiz oder auch bei der EM in Italien", so Voeckler über die drei französischen Kletter-Asse.

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