Friedrich und Grabosch mit Bronze im Teamsprint

Rekord-Serie reißt nicht ab: Frauen-Vierer holt in Glasgow Silber

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Die deutschen Mannschaftsverfolgerinnen jagen weiter ihre eigenen Rekorde. | Foto: Cor Vos

08.11.2019  |  (rsn) - Zwei Medaillen haben deutsche Sportlerinnen am ersten Final-Tag des Bahn-Weltcups von Glasgow geholt: Silber gewannen die Mannschaftsverfolgerinnen, die in 4:14,522 Minuten erneut einen deutschen Rekord aufstellten und sich nur den Europameisterinnen aus Großbritannien geschlagen geben mussten. Bronze holte das deutsche Teamsprint-Duo des Teams Erdgas.2012, Lea Sophie Friedrich und Pauline Sophie Grabosch.

Der männliche Verfolgungs-Vierer und das männliche Teamsprint-Trio hatten mit den Medaillen am Freitag nichts zu tun. Maximilian Dörnbach, Maximilian Levy und Nik Schroter scheiterten im Teamsprint in der 1. Runde am niederländischen Beat Cycling Club und fuhren dort in 43,459 Sekunden die siebtschnellste Zeit. Das Track Team Brandenburg war in 45,978 Sekunden bereits in der Qualifikation gescheitert.

Gold ging in 42,163 Sekunden an die Niederländer, die im Finale Großbritannien bezwangen. Die Briten hatten im Finale allerdings mit einer Auswechslung von Jason Kenny experimentiert und kamen nicht über eine Zeit von 43,515 Sekunden hinaus. In der 1. Runde waren sie gut eine Sekunde schneller gewesen. Bronze holte Frankreich vor dem Beat Cycling Club.

Bei den Verfolgern kamen Richard Banusch, Maximilian Beyer, Jasper Frahm und Justin Wolf in 3:57,281 Minuten nicht über Rang acht hinaus. Gold ging da in 3:49,246 Minuten an die Europameister aus Dänemark. Italien holte Silber, Frankreich Bronze.

Frauen-Vierer fährt zum siebten deutschen Rekord in zwei Jahren

Der Frauen-Vierer aber glänzte auch in Glasgow einmal mehr und stellte zum siebten Mal innerhalb von zwei Jahren einen neuen deutschen Rekord auf. In 4:14,522 Minuten waren Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Lisa Klein und Gudrun Stock noch einmal 0,314 Sekunden schneller als die von ihnen selbst erst sieben Tage zuvor beim Weltcup im weißrussischen Minsk aufgestellte alte Bestmarke. Zum Weltcupsieg, den die Britinnen davontrugen fehlten dennoch 2,322 Sekunden. Bronze holte Italien im kleinen Finale gegen Frankreich.

Seitdem Brennauer, Klein, Stock und Charlotte Becker die Uhr am 18. Oktober 2017 bei den Europameisterschaften in Berlin nach 4:25,355 Minuten stoppten, hat sich der deutsche Frauen-Vierer um fast elf Sekunden verbessert.

Friedrich und Grabosch gewannen Bronze im Teamsprint durch einen Sieg im kleinen Finale über Litauen. In 32,953 Sekunden waren sie 0,446 Sekunden schneller als ihre Kontrahentinnen. Gold ging an die Russinnen Daria Shmeleva und Ekaterina Rogovaya, die sich im Finale in 32,789 Sekunden um gerade einmal 0,003 Sekunden gegen die Chinesinnen Tianshi Zhong und Wei Zhuang durchsetzten. In der ersten Runde waren die Chinesinnen in 32,802 Sekunden noch um 0,003 Sekunden schneller als die Russinnen.

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