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12.12.2019 | (rsn) - Nach der Teampräsentation hat bei der Israel Start-Up Nation wieder die Arbeit begonnen – unter extrem erschwerten Bedingungen. Denn die 30 Profis um Nils Politt, André Greipel und Rick Zabel mussten sich auf der 170 Kilometer langen Tour von Tel Aviv nach Mizpe Ramon in der Negev-Wüste im Regen durch einen Sandsturm kämpfen, der frontal von vorne kam.
Der feine Sandstaub juckte nicht nur in den Augen, knirschte in den Zähnen und setzte sich in den Scheibenbremsen fest. “Das Schlimmste ist die Luft beim Atmen“, erklärte der 37-jährige Greipel mit sandverkrustetem Gesicht gegenüber radsport-news.com. "Da muss man 15 Jahre Profi sein, um so etwas zu erleben", meinte er nach einer warmen Dusche wieder entspannt im Teamhotel Isotel Puntak Ramon am großen Krater. Denn auch die Temperatur war von kommoden 20 Grad am Start auf elf Grad abgestürzt.
Teambesitzer Sylvan Adams, der seine Profis bis in den Sandsturm 160 Kilometer auf dem Rad begleitet hatte, sorgte sich um die Sicherheit seiner Mannschaft. “Die Sicht ist schlecht und die vielen Autos, die überholen, sind gefährlich“, sagte er. Doch keiner seiner Fahrer gab auf. Alle kämpften sich bis Miszpe Ramon durch, wo die neue WorldTour-Truppe die nächsten drei Tage im Trainingslager verbringen wird. Hoffentlich dann ohne Sandsturm!
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