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27.12.2019 | (rsn) - Quinn Simmons wird gleich in seiner ersten Profisaison bei einigen der größten Klassiker zum Einsatz kommen. Wie der erst 18-jährige US-Amerikaner, der nach seinem Titelgewinn von Harrogate die U23-Klasse übersprang und von Trek - Segafredo verpflichtet wurde, gegenüber dem Internetportal velonews ankündigte, seien Starts bei Rennen wie Strade Bianche, Gent-Wevelgem und Paris-Roubaix geplant.
Trek - Segafredo wird bei diesen Rennen nach dem Abgang von John Degenkolb zu Lotto Soudal von Jasper Stuyven und Weltmeister Mads Pedersen angeführt. Simmons, der 2019 die Juniorenausgabe von Gent-Wevelgem gewonnen hatte, wird dabei eine Helferrolle übernehmen. “Wenn ich da im Finale noch dabei sein würde, um Jasper und Mads zu unterstützen, wäre es großartig“, äußerte sich Simmons.
Denn der Juniorenweltmeister will sich zunächst darauf konzentrieren, in den schweren Rennen überhaupt mithalten zu können: “In körperlicher Hinsicht bin ich ziemlich nahe dort, wo ich sein muss. Am meisten kommt es darauf an zu lernen, wie man diese Rennen überhaupt fährt. Man muss sechs Stunden lang versuchen Kräfte zu sparen, schlau fahren und auch die Straßen kennen", sagte Simmons, der in den Rocky Mountains aufgewachsen ist. "Ich werde auch lernen müssen, wie man eine so lange Saison besteht", fügte er an.
Sein Debüt bei den Profis wird er bereits Ende Januar bei der Mallorca Challenge geben. Danach folgen Einsätze beim Etoile de Bessèges und den Klassikern, ehe im Mai die Ungarn-Rundfahrt und im August die BinckBank Tour anstehen. Im Frühsommer wird er sich in den USA aufhalten und will an einigen Rennen über Naturpisten und im Gelände teilnehmen, so am 30. Mai bei der Dirty Kanza 200 und im Juni bei den Nationalen Mountainbike-Meisterschaften.
Zudem träumt er von den Olympischen Spielen, auch wenn die US-Amerikaner im Straßenrennen von Tokio nur zwei Startplätze haben werden. “Mein Rennprogramm würde sehr gut dazu (Olympia) passen, Jetzt muss ich nur noch das Nominierungskomitee davon überzeugen“, fügte Simmons an.
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