Pirmin Lang lüftet via Twitter dunkles Geheimnis

“Ich habe während meiner Profikarriere betrogen“

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "“Ich habe während meiner Profikarriere betrogen“"
Pirmin Lang im Trikot der IAM-Mannschaft | Foto: Cor Vos

22.02.2020  |  (rsn) - "Ich war Teil des Aderlass-Netzwerks. Ich habe gelogen und übernehme die Verantwortung für meine Taten." So endet das vom früheren Schweizer Radprofi Pirmin Lang getätigte Statement auf dem Social-Media-Kanal Twitter. Das Geständnis war die Folge, nachdem der 35-Jährige einen detaillierten Fragekatalog der Neuen Zürcher Zeitung erhielt, der schriftliche Belege vorlagen, die eine Beteiligung des früheren IAM-Profis in das von deutschen und österreichischen Behörden ausgehobene Dopingnetzwerk rund um den früheren Gerolsteiner Teamarzt Mark Schmidt bewiesen.

Anrufe und SMS ließ Lang aber unbeantwortet und meldete sich nun über Twitter. Im vergangenen Dezember bestätigten die Münchner Ermittler, dass sich unter den 23 erhobenen Athleten in der Causa Aderlass, auch ein Schweizer Athlet befindet. Dieser gab sich um 21:13 Uhr dann offiziell zu erkennen.

Nach seinem Karriereende 2017 gründete Lang die Swiss Racing Academy, ein Kontinentalteam, dass vor allem jungen Schweizer Radtalenten die Chance ebnen sollte, auf der Straße und auf der Bahn Fuß zu fassen. Laut einem Bericht der NZZ ließ Lang durchblicken, dass er seine Rolle als Sportlicher Leiter zurückgelegt hat.

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