Vegni will Rennen in jedem Fall 2020 noch durchführen

“Wenn die Regierung dem Ausschuss folgt, müssen wir absagen“

Von Felix Mattis

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RCS-Boss Mauro Vegni muss sich wegen des Coronavirus um seine Frühjahrsrennen sorgen. | Foto: Cor Vos

04.03.2020  |  (rsn) - Mauro Vegni rechnet inzwischen wohl immer mehr damit, dass Strade Bianche am Samstag, Tirreno-Adriatico in der kommenden Woche und Mailand-Sanremo am 21. März allesamt wegen der voranschreitenden Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 in Italien abgesagt werden müssen.

"Wie wir Anfang der Woche angedeutet haben, möchten wir, dass die Rennen stattfinden. Aber ich fürchte um sie. Die Informationen, die zu uns gelangen, sind eindeutig. Die Ergebnisse des wissenschaftlichen Ausschusses lassen wenig Handlungsspielraum. Wenn die Regierung den Empfehlungen folgt, sind wir gezwungen alle drei Rennen abzusagen", so Vegni nun gegenüber der italienischen Radsport-Website tuttobiciweb.it.

Am Dienstag hatte der wissenschaftlich-technische Ausschuss der italienischen Regierung in Rom empfohlen, für die nächsten 30 Tage "Sportveranstaltungen, bei denen sich Menschen drängen und der Sicherheitsabstand von mindetens einem Meter nicht gewährleistet werden kann", zu vermeiden.

Vegni betonte allerdings auch, dass er im Falle einer Absage mit der UCI neue Termine für seine Rennen noch in diesem Jahr suchen wolle.

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