Nach Gespräch von RCS und lokalen Behörden

Strade Bianche abgesagt

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Strade Bianche abgesagt"
Das Peloton auf den Schotterstraßen bei Strade Bianche. | Foto: Cor Vos

05.03.2020  |  (rsn) - Das italienische Eintagesrennen Strade Bianche auf den weißen Schotterstraßen der Toskana wird am Samstag weder für Frauen noch für Männer stattfinden. Das ging zunächst aus einem Schrieb von Rennveranstalter RCS an alle Teams hervor und wurde wenig später auch via Pressemitteilung bestätigt. 

Wegen der Coronavirus-Pandemie und einem durch die italienische Regierung erlassenen Dekret, dass die Durchführung von Outdoor-Sportveranstaltungen in Italien bis zum 3. April nahezu unmöglich macht, sah man sich am Donnerstagvormittag zu dieser Entscheidung gezwungen.

Vor der Bekanntmachung hatte es in Siena, wo Strade Bianche startet und endet, ein Gespräch zwischen RCS-Verantwortlichen und dem Bürgermeister der toskanischen Stadt gegeben, das bestätigte, "dass es keine Möglichkeiten gibt, die Einhaltung der Vorgaben des Dekrets zu garantieren", so die Pressemitteilung von RCS. 

"RCS Sport wird nun bei der UCI durch den italienischen Radsportverband anfragen, um ein neues Austragungsdatum für Strade Bianche und Strade Bianche Women Elite im internationalen Radsportkalender zu finden", erklärte man weiter. Am Mittwoch hatte RCS-Boss Mauro Vegni angekündigt, im Falle einer Absage seiner Rennen, diese später im Jahr in jedem Fall nachholen zu wollen - voraussichtlich im Juni oder September.

Zu Tirreno-Adriatico und Mailand-Sanremo gibt es noch keine Neuigkeiten. RCS hatte am Mittwochabend jedoch bereits angekündigt, in den kommenden Tagen nun nacheinander mit den jeweils verantwortlichen lokalen Behörden ins Gespräch zu gehen.

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