Beide siegen auch am letzten Tag

Carstensen und Kasper gewinnen die GCA-Liga

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Tanja Eraths Avatar überquert den Zielstrich des 2. Rennens der GCA Liga im virtuellen Innsbruck auf Zwift als Erstes. | Foto: Screenshot Live-Stream auf YouTube-Kanal e-Cycling TV Germany

16.05.2020  |  (rsn) - Romy Kasper (rad-net ROSE/Parkhotel Valkenburg) und Lucas Carstensen (Bike Aid) sind die Gewinner der ersten GCA Liga. Beide hatten seit dem ersten Rennen an der Spitze gelegen und konnten ihre Gesamtführung im Finale noch weiter ausbauen.

Der letzte Tag der fünfteilige Rennserie wurde auf dem virtuellen Zwift-WM-Kurs von Harrogate ausgetragen. Die 13,8 Kilometer lange Runde musste dreimal umfahren werden (41,4 km) und bot kurze giftige Steigungen mit insgesamt 720 Höhenmetern.

Carstensen gewann sein drittes Rennen im Sprint vor Philipp Plambeck vom KED Stevens Team Berlin und vor dem deutschen U23-Zeitfahrmeister Miguel Heidemann (Leopard Pro Cycling). Der Hamburger freute sich über den Gesamtsieg und verriet, am Abend mit dem Zweitplatzierten Philipp Plambeck ein wenig feiern zu wollen: "Philipp wohnt um die Ecke, da werden wir mal ein Bierchen zusammen trinken"

Carstensen kamen die Strecken der GCA-Liga entgegen. "Es gab vier Sprints, das liegt mir, wäre es öfter bergauf gegangen, hätte ich sicher nicht so gut abgeschnitten“, erklärte der 25-Jährige, der schon einige Zwift-Rennen gefahren war und eine gewisse Erfahrung mitbrachte. "In der Abfahrt konnte man ruhig rollen lassen und ein wenig Luft holen“, verriet der Dreifach-Sieger. "Auch die Ziellinie erreicht man früher, als es der Bildschirm anzeigt."

Kasper ging zum Schluss kein Risiko mehr ein. Ihr Vorsprung auf die Gesamtzweite Tanja Erath (Canyon SRAM) war zu gering, um es auf ein Sprintfinale ankommen zu lassen. So attackierte die Leipzigerin in der Schlussrunde und konnte einige Sekunden Vorsprung herausfahren.

"Ich wollte es nicht auf einen Sprint ankommen lassen, bin aber nicht Vollgas gefahren, um mir noch etwas Kraft zu sparen, falls es doch zum Sprint kommen sollte“, sagte Kasper nach dem Rennen. "Ich freue mich über diesen Erfolg, weil er mir zeigt, dass ich trotz Corona gut trainiert habe und fit bin.“

An ihrem Hinterrad konnte sich zunächst nur Hannah Fandel (Team Stuttgart) halten, die schließlich mit 27 Sekunden Rückstand den zweiten Platz belegte. Den Spurt der nächsten Verfolger gewann Tanja Erath. Kasper beendete die Serie mit drei Siegen und zwei zweiten Plätzen.

In der Mannschaftswertung der Frauen siegte nach fünf Renntagen das Team RSG Gießen Biehler, das bereits vor dem Finale uneinholbar an der Spitze lag. Die kompletten Ergebnisse werden wegen der Einspruchsfristen erst am Montag veröffentlicht.

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