Fünftägiges Rennen so wichtig wie nie

Burgos-Rundfahrt lockt Ende Juli ganze zwölf WorldTeams an

Von Felix Mattis

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Das Peloton bei der Burgos-Rundfahrt 2016 in Lerma. | Foto: Cor Vos

14.06.2020  |  (rsn) - Die Vuelta a Burgos ist ein schönes, kleines Etappenrennen. Jahr für Jahr Anfang August ausgetragen, stellt sie normalerweise einen wichtigen Formtest für viele Fahrer dar, die wenige Wochen später bei der großen Vuelta a Espana glänzen wollen. In den Siegerlisten der bislang 41 Austragungen stehen große Namen, zuletzt kamen auch Alejandro Valverde, Nairo Quintana und Alberto Contador oder Mikel Landa hinzu. Doch so richtig stark besetzt war das Rennen nie. Das Coronavirus ändert das nun.

Ganze zwölf WorldTour-Rennställe haben sich für die 42. Ausgabe des fünftägigen Rennens, das vom 28. Juli bis zum 1. August stattfinden wird, bereits gemeldet. Laut der spanischen Zeitung El Confidencial werden neben Ineos und Jumbo - Visma sowie Movistar auch Bora - hansgrohe, Trek - Segafredo, Bahrain McLaren, Cofidis, NTT, UAE Team Emirates, Israel Start-Up Nation, Astana und das ehemalige Team Mitchelton - Scott, das nun Manuela Fundación heißt, am Start stehen.

Grund dafür ist, dass die Burgos-Rundfahrt nach dem Ende der Corona-Pause eines der wenigen Etappenrennen vor der für 29. August bis 20. September angesetzten Tour de France sein wird - und eines mit steilen Bergen, um die Form zu testen.

Für viele Kletterer könnte der Weg aus den Trainingslagern daher über Burgos und das Critérium du Dauphiné zur Frankreich-Rundfahrt führen. Denkbar ist aber sogar, dass einige Asse in Burgos fahren und danach nochmal in die Höhe gehen und die Dauphiné-Woche auslassen, weil diese näher als sonst an der Tour liegt.

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