Stephens holt im Gelben Trikot Schlussetappe

Virtual TdF: Team Tibco glänzt auch auf den Champs Elysées

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Lauren Stephens (Tibco) freut sich über ihren Sieg auf den virtuellen Champs Elysées | Foto: Screenshot Eurosport Übertragung

19.07.2020  |  (rsn) - Das Team Tibco hat zum Abschluss der virtuellen Tour de France auf den Champs Elysées noch einmal eindrucksvoll sein Können auf den Rollentrainern unter Beweis gestellt. So gewann die im Gelben Trikot an den Start gegangene US-Amerikanerin Lauren Stephens die 42,8 Kilometer lange 6. Etappe im Sprint einer 20 Frauen umfassenden Spitzengruppe. In einer Fahrzeit von 56:38 Minuten setzte sie sich vor der Britin April Tacey (Drops) und der Kanadierin Georgia Simmerling (Team Twenty 20) durch.

Zudem sicherte sich die Tibco-Equipe durch eine offensive Fahrweise während der Etappe auch noch noch Punktewertung und ließ sich auch die große Führung in der Gesamtwertung nicht mehr nehmen. Die Bergwertung hatte Tibco schon vor der Etappe sicher.

"Es war ein fantastisches Rennen unseres Teams mit dem Gelben Trikot und dem Sieg zum Abschluss. Unser Ziel heute war es, auch noch das Grüne Trikot zu holen. Das hat super geklappt. Und im Finale hatte ich noch genügend Kraft, um den Sieg einzufahren", erklärte Stephens im Siegerinterview.

Wie überlegen das Team Tibco war, zeigen die Zahlen. Im der Gesamtwertung hatte die Equipe 193 Zähler Vorsprung auf das Team Twenty 20. In der Punktewertung lag man am Ende 94 Zähler vor Canyon - Sram, das sich zumindest den Sieg in der Nachwuchswertung nicht mehr nehmen ließ. In der Bergwertung war Tibco 18 Zähler vor CCC-Liv.

So lief das Rennen:
Die 42,8 Kilometer lange Fahrt über die Champs Elysées, ausgefahren auf einem 6,6 Kilometer langen Rundkurs, entwickelte sich zu einem klassischen Ausscheidungsfahren mit umkämpften Sprintwertungen. Hierbei zeigte sich vor allem das Team Tibco aktiv und sammelte so viele Punkte, dass die Frauen noch die Konkurrenz von Canyon - Sram von der Spitze verdrängen konnten.

Zur Halbzeit des Rennens waren noch 26 Fahrerinnen in der Spitzengruppe, bis zum finalen Sprint reduzierte sich die Spitze auf etwa 20 Fahrerinnen. Im Sprint selbst hatte schließlich Stephens das beste Ende für sich und rettete sich mit knappem Vorsprung vor der noch stark aufkommenden Tacey ins Ziel.

 

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