Pechtag für Jumbo - Visma beim Burgos-Auftakt

Leemreize reißt Fingerkuppe ab, Roosen mit Defekt im Finale

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Gijs Leemreize (Jumbo - Visma) nach seinem Sturz bei der Burgos-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

29.07.2020  |  (rsn) - Den Auftakt der 42. Burgos-Rundfahrt (2.Pro) hatte sich das Team Jumbo - Visma sicherlich anders vorgestellt. So waren mit Kapitän George Bennett, Finn Fisher-Black und Gijs Leemreize gleich drei Fahrer in einen Massensturz etwa 50 Kilometer vor dem Ziel verwickelt.

Während sich der Neuseeländer Bennett am Ende noch schadlos halten konnte und mir nur zehn Sekunden Rückstand auf Tagessieger Felix Großschartner (Bora - hansgrohe) ins Ziel kam, hatte Fisher-Black über 18 Minuten Verspätung. Am schlimmsten erwischte es aber den 20-jährigen Leemreize, der für das Development-Team fährt, aber unlängst einen Vertrag bei den Profis unterschrieben hat.

Der Niederländer schrie nach dem Sturz vor Schmerzen und man sah Blut an seiner Hand. Ihm war die Kuppe eines Fingers abgerissen, die Rundfahrt für ihn beendet. Am Abend konnte Jumbo - Visma aber zumindest Entwarnung geben. Die Fingerkuppe war dem Niederländer im Krankenhaus erfolgreich wieder angenäht worden. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", ließ das Team wissen.

Eine Spitzenplatzierung hatte sich die Mannschaft für Timo Roosen vorgenommen. Doch der Niederländer wurdesieben Kilometer vor dem Ziel duch einen Defekt gestoppt. "Das war sehr schade, denn er fühlte sich richtig stark", sagte Sportdirektor Frans Maassen.

 

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