Operation an Wunde nahe der Beckenarterie

Keine Frakturen: Lopez kommt bei Giro-Sturz glimpflich davon

Foto zu dem Text "Keine Frakturen: Lopez kommt bei Giro-Sturz glimpflich davon"
Miguel Angel Lopez (Astana) | Foto: Cor Vos

04.10.2020  |  (rsn) - Der zum Giro-Auftakt in Palermo schwer gestürzte Miguel Angel Lopez hat sich nach Angaben seines Astana-Teams zwar keine Frakturen zugezogen, musste aber wegen an einer Wunde nahe an seiner Beckenarterie operiert werden. "Die Röntgenaufnahme hat keine Frakturen gezeigt. Er erlitt eine tiefe Wunde sehr nahe an der Iliakalarterie, die repariert werden musste und die in den kommenden Wochen heilen wird", wurde Teamarzt Serge Niamke zitiert.

Der 26-jährige Lopez konnte nach dem Eingriff am Samstag das Krankenhaus in Palermo sogar schon wieder verlassen, wie Niamke sagte: "Davon abgesehen hat Miguel Angel keine weiteren schweren Verletzungen erlitten. Er konnte das Krankenhaus zu Fuß verlassen und zum Hotel des Teams zurückkehren.“

Der Sechste der diesjährigen Tour de France verlor am Samstag im zweiten Teil des 15,1 Kilometer langen Zeitfahrens auf breiter Straße in Palermo die Kontrolle über sein Rad, nachdem er geschaltet und am Lenker umgegriffen hatte. Ausschlaggebend für den Sturz, bei dem Lopez gegen die Absperrgitter flog, könnte allerdings eine Straßenunebenheit gewesen sein.

Beim Giro d’Italia war der Kolumbianer als wichtiger Helfer für Jakob Fuglsang vorgesehen. Der Däne büßte im Zeitfahren 1:47 Minuten auf Etappengewinner Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) ein und 1:24 auf dessen Teamkollegen Geraint Thomas, der im Kampf um den Gesamtsieg einer von Fuglsangs Konkurrenten ist.

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