Im Kampf um das WorldTour-Startrecht 2021

Alpecin - Fenix baut Vorsprung auf Arkéa - Samsic aus

Von Kevin Kempf

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Das Team Alpecin - Fenix (hier mit dem Belgischen Meister Tim Merlier) hat die Nase in der EuropeTour knapp vor Arkéa - Samsic (links mit Daniel McLay). | Foto: Cor Vos

13.10.2020  |  (rsn) - Mathieu van der Poel und sein Team Alpecin - Fenix sind auf dem besten Weg, sich das automatische Startrecht bei den WorldTour-Rennen 2021 zu sichern. Nachdem die Mannschaft um den niederländischen Überflieger in der vergangenen Woche die Führung in der EuropeTour von Arkéa - Samsic übernommen hat, baute sie ihren Vorsprung nun weiter aus - von zuletzt 73 auf nun 236 Punkte.

Der erfolgreichste Punktelieferant war dabei der Kapitän selbst, der beim Pfeil von Brabant und Gent-Wevelgem insgesamt 250 Punkte beisteuerte. Bei Arkéa – Samsic wusste Warren Barguil zu überzeugen. Er sammelte beim Pfeil von Brabant und Paris-Tours zusammen 170 Punkte. Dass die Equipe von Nairo Quintana den Kampf noch nicht aufgegeben hat, zeigte sie bei der Prueba Villafranca am Montag. Dort platzierten sich gleich vier ihrer Fahrer unter den besten Zehn.

Ein Blick auf die kommenden Rennen verrät aber, dass Alpecin – Fenix der Titel in der zweiten Division und damit die automatische Wildcard für alle WorldTour-Rennen 2021 kaum noch zu nehmen sein wird. Beide Mannschaften treten beim Scheldeprijs (14.10.) und den Drei Tage von de Panne (20.10.) an.

Dort werden Tim Merlier und Alexander Krieger (Alpecin – Fenix) sich mit Nacer Bouhanni, Daniel McLay und Bram Welten messen. Aber selbst wenn die Franzosen diese Duelle deutlich für sich entscheiden sollten, können die Belgier bei der Flandern – Rundfahrt (18.10.), wo van der Poel zu den Top-Favoriten gehört, noch Punkte erringen.

Das beste ProTeam - die zweite Liga des Profi-Radsports - des WorldRankings aus dem Vorjahr erhält seit dieser Saison ein automatisches Startrecht zu allen WorldTour-Rennen der jeweils kommenden Saison - und nachdem sich im vergangenen Jahr das französische Team Total Direct Energie diesen Platz an der Sonne gesichert hatte, duellieren sich nun Alpecin - Fenix und Arkéa - Samsic um den Titel als bestes Zweitliga-Team des Jahres.

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