Österreicher gibt Debüt am mystischen Berg

Großschartner geht mit Respekt aber ohne Furcht in den Angliru

Von Tom Mustroph

Foto zu dem Text "Großschartner geht mit Respekt aber ohne Furcht in den Angliru"
Felix Großschartner (Bora – hansgrohe) | Foto: Cor Vos

01.11.2020  |  (rsn) - Kann Felix Großschartner (Bora – hansgrohe) auch während der 12. Vuelta-Etappe von La Pola LLaviani zur Bergankunft auf dem legendären Alto de l`Angliru (109,4 km) seine gute Vorstellung fortsetzen? Schon vor der berüchtigten Bergankunft stehen zuerst zwei Anstiege der dritten und dann zwei der ersten Kategorie auf dem Programm.

Doch der Österreicher geht ohne Furcht in den extrem schweren Tagesabschnitt, der sicher größere Veränderungen in der Gesamtwertung zur Folge haben wird. "Ich freue mich auf den Angliru. Der Respekt ist natürlich da. Er ist einer der mythischen Anstiege", sagte Großschartner vor dem Start zu radsport-news.com. Für den Siebten der Gesamtwertung ist es ein Debüt. "Ich kenne den Angliru nur aus dem Fernsehen. Selbst gefahren bin ich ihn noch nicht. Aber mit dem Team und den Trainern haben wir besprochen, wie ich den Berg angehen soll."

Dabei wird er sich nicht nach den anderen Spitzenfahrern orientieren. Großschartner: "Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man nicht überzieht. Ich kenne ungefähr meine Grenzen und wie weit ich gehen kann. Ich versuche, mich auf mich zu konzentrieren. Der Windschatten ist dort hinauf nicht wirklich viel wert."

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