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12.11.2020 | (rsn) – Heute melde ich mich im Rahmen meines Blogs zum letzten Mal. Am Sonntag ging für mich die Vuelta a Espana zu Ende, meine erste Grand Tour. Und ich muss sagen, dass ich gut aus ihr herausgekommen bin, in der letzten der drei Wochen habe ich mich am stärksten gefühlt.
Ich bin von Tag zu Tag immer mehr in Schwung gekommen und auf der 16. Etappe wegen eines Sturzes dann leider auch etwas aus der Spur. Nach meinem dritten Etappenrang vom Vortag hatte ich mir für diese Etappe eigentlich viel vorgenommen, habe vielleicht auch zu viel gewollt. Ich habe aber auch keinen Fehler gemacht, in einer Kurve wurde ich nach außen gedrängt und bin auf Rollsplit ausgerutscht. Auf der Etappe wäre viel drin gewesen, aber ich komme mit positiven Gefühlen aus der Saison heraus und bin super motiviert für 2021.
Ich habe gesehen, dass ich in meinem ersten Profijahr eine Grand Tour gut verkrafte, das gibt mit auch viel Selbstvertrauen. Es waren gigantische drei Wochen. Es war super organisiert, ein klasse Hygienekonzept - und eine richtig gute Stimmung im Fahrerfeld.
Auch wir waren mit einer coolen Truppe am Start, jeder hat seine Freiheiten bekommen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass ich etwas öfter zum Zug hätte kommen können. Aber Sam Bennett hat bewiesen, dass er gut drauf ist mit den inoffiziellen zwei Etappensiegen (ein Etappensieg wurde nachträglich wegen unerlaubtem Fahrverhalten aberkannt, Anm. d. Red.) und der hauchdünnen Niederlage in Madrid.Kurzum: Ich bin wirklich zufrieden, und ich denke, das Team ist es auch mit mir. Ich habe gezeigt, dass ich meine Chance nutze, wenn sie sich mir bietet, auch wenn ich im Sprint einen kleinen Fehler gemacht habe, weshalb es nicht noch weiter nach vorne ging als Rang drei. Ich bin aber optimistisch für das nächste Jahr und freue mich, wenn es wieder losgeht.
Viele Grüße,
Euer Jannik
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