Sturz bei der Polen-Rundfahrt

Jakobsen verklagt Groenewegen in den Niederlanden

13.11.2020  |  (rsn) - Laut der belgischen Zeitung Het Laatste Nieuws wird Fabio Jakobsen (Deceuninck – Quick-Step) seinen Landsmann Dylan Groenewegen (Jumbo – Visma) wegen des von diesem im Finale der 1. Etappe der Polen – Rundfahrt verursachten Sturzes verklagen. Jakobsen war bei dem Crash im Zielsprint lebensgefährlich verletzt worden. Er lag einige Tage im Koma, erlitt mehrere Knochenbrüche und verlor fast alle Zähne. Am Donnerstag hatte der Radsportweltverband UCI Groenewegen bis zum 7. Mai 2021 gesperrt. Dem Niederländer droht auch in Polen ein zivilrechtliches Verfahren, das Deceuninck-Team-Manager Patrick Lefevere angestrengt hat.

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Groenewegen: Neben Sperre droht weiterhin Verfahren in Polen

Auch wenn Dylan Groenewegen (Jumbo - Visma) am Mittwoch von der UCI eine neunmonatige Sperre für sein Verhalten im Sprint von Katowice bei der Polen-Rundfahrt aufgebrummt bekommen hat, so ist der Fall noch nicht auf allen Ebenen abgeschlossen. Denn in Polen wartet Deceuninck - Quick-Step-Teamchef Patrick Lefevere weiterhin auf die Eröffnung des Verfahrens zur von ihm und der Versicherungsgesellschaft Europ Assistance eingereichten Klage. "Wir wissen nicht, wann es so weit ist. Da es eine juristische Angelegenheit ist, wird das wahrscheinlich eine längere Sache", erkläre Lefevere, der zur sportrechtlichen Bestrafung des Niederländers nichts mehr sagen wollte.

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