Jumbo - Visma und DSM in Hotels ohne Mitarbeiter

Roglic und Dumoulin müssen selber kochen und putzen

Foto zu dem Text "Roglic und Dumoulin müssen selber kochen und putzen"
Tom Dumoulin (Jumbo - Visma) | Foto: Cor Vos

07.01.2021  |  (rsn) - Die Teams DSM und Jumbo - Visma reagieren auf die nach wie vor akute Corona-Pandemie und riegeln sich in ihren Trainingslagern so weit wie möglich ab. Wie die Zeitung De Limburger berichtete, würden die WorldTour-Rennställe in diesem Monat in Spanien Hotels mieten, deren Mitarbeiter für die Zeit der Aufenthalte nach Hause geschickt würden.

Um das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus so gering wie möglich zu halten, müssten die Fahrer und Mitarbeiter so viel wie möglich selbst viele Aufgaben des täglichen Leben übernehmen. “Kochen, Servieren, Putzen: Alle Fahrer und Mitarbeiter müssen das selbst machen“, sagte Teamsprecher Ard Bierens der Zeitung.

Jumbo - Visma plant, mit mehr als 80 Personen ins südspanische Alicante zu reisen, darunter 27 Profis aus dem WorldTour-Team, zwölf Fahrerinnen des neu gegründeten Frauenteams sowie zwölf U23-Fahrer. Im Februar plant Jumbo - Visma ein Höhentrainingslager auf Teneriffa - sofern die Kanarischen Inseln keine Zugangsbeschränkungen erlassen.

Der Sunweb-Nachfolger DSM wird wieder in Calpe zusammenkommen und dort ebenfalls über ein eigenes Hotel verfügen. “Wir bilden drei große Blasen: die Männermannschaft, das Frauenteam und die Nachwuchsmannschaft. Diese drei Gruppen bleiben streng voneinander getrennt. Und wir teilen diese drei Blasen in kleine Viererblasen, wenn sie auf der Straße trainieren“, kündigte Sportdirektor Matt Winston.

Vor der Einreise nach Spanien müssten alle Teammitglieder zwei negative PCR-Tests vorlegen, so Winston weiter. “Offiziell muss es nur einer sein, aber wir folgen dabei den Richtlinien der UCI“, fügte er an.

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