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18-Jährige gewinnt U23-Rennen der Frauen

Van Empel sorgt für nächstes Oranje-Gold in Oostende

Foto zu dem Text "Van Empel sorgt für nächstes Oranje-Gold in Oostende"
Die erst 18-jährige Fem van Empel hat im U23-Rennen der Frauen WM-Gold gewonnen. | Foto: Cor Vos

31.01.2021  |  (rsn) - Drittes Gold im dritten Rennen: Team Oranje dominiert die Cross-WM in Oostende weiterhin nach Belieben. Im U23-Rennen der Frauen sicherte sich die erst 18-jährige Fem van Empel das Regenbogentrikot nach einer Attacke in der letzten von vier Runden mit drei Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Aniek van Alphen.

“Es war anstrengend und schon im Training mochte ich den Kurs nicht wirklich. Der Sand ist eigentlich nicht meine Spezialität. Da mag ich Schlamm lieber, aber ein echter Champion muss sich auf jedem Terrain beweisen“, kommentierte van Empel ihren so erfolgreich verlaufenen ersten WM-Auftritt in der U23-Klasse. “Ich wusste, mit einem guten Tag könnte ich um das Podium mitkämpfen und ich bin glücklich über mein Rennen. Es war wirklich eine Kopfsache, ich habe mich gut gefühlt und blieb ruhig.“

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“Es war ein harter und anstrengender Kampf, vor allem am Meer entlang. Genau dort war Fem auch am stärksten“, sagte die knapp geschlagene van Alphen, die wie van Empel und van der Heijden zu Fu die direkte Linie vom Strand zur Brücke nahm, wogegen Vas am Meer entlang fuhr. “Ich glaube nicht, dass es der beste Weg war. Blanka war heute die Beste, wir aber die schnelleren Läuferinnen.“

Die niederländische Phalanx durchbrach lediglich die Ungarin Blanka Kata Vas, die nach ihrer Silbermedaille vom vergangenen Jahr diesmal mit neun Sekunden Rückstand Bronze holte, gefolgt von Inge van der Heijden (+0:27), der dritten Niederländerin in den Top 4.

“Als sie gelaufen sind und ich geradeaus fuhr, war das sicherlich der entscheidende Moment“, beschrieb Vas die wohl rennentscheidende Szene, die zugunsten der Niederländerinnen ausging. “Es hat so gewirkt, als würde ich gegen ein niederländisches Team kämpfen, aber dem war nicht so. Sie verfolgen alle individuelle Ziele und so sind sie auch gefahren. Ich bin aber nicht enttäuscht, der Kurs kam mir so überhaupt nicht entgegen. Ich bin froh, dass ich die WM mit einer Medaille verlassen kann“, zeigte sie sich dennoch zufrieden mit ihrem Ergebnis.

Hinter der Italienerin Francesca Baroni (+0:54) folgten mit Puck Pieterse (+0:56) und Manon Bakker (+1:04) zwei weitere Fahrerinnen aus den Niederlanden. Chancenlos dagegen war Vorjahressiegerin Marion Norbert Riberolle. Die Französin wurde mit 2:11 Minuten Rückstand Zehnte.

So lief das Rennen:

Bereits auf der ersten Strandpassage löste sich van der Heijden aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe und wurde von da an von van Empel, van Alphen und Vas gejagt, wobei sie sich bis zur Rennhälfte rund 15 Sekunden Vorsprung herausfahren konnte.

Im Verfolgertrio hielten sich van der Heijdens Teamkolleginnen zurück, so dass Vas fast ausschließlich die Tempoarbeit im Trio übernahm. Das gelang ihr allerdings ausgesprochen gut, denn in Runde drei schlossen die Verfolgerinnen kurz nach der zweiten Überfahrt über die Brücke zur Spitzenreiterin auf, woraufhin die Ungarische Meisterin prompt einen Angriff setzte.

Die Niederländerinnen ließen sich davon allerdings nicht überraschen. Vielmehr spielten sie in der Schlussrunde ihre numerische Überlegenheit aus, als zunächst van Alphen quasi auf dem Zielstrich das Tempo erhöhte, ehe van Empel schließlich an der letzten Brückenüberfahrt davon zog und ihren knappen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen konnte. Van Alphen mühte sich zwar nach Kräften, konnte den Rückstand aber nicht mehr wettmachen.

Hinter dem Spitzenduo konnte Vas ihre Konkurrentin van der Heijden, die schon bei der vorletzten Zieldurchfahrt dem Tempo nicht mehr zu folgen vermochte, abschütteln und sich den letzten freien Platz auf dem Podium sichern.

Das Endergebnis:
1. Fem van Empel (NED) 36:59
2. Aniek van Alphen (NED) +0:03
3. Blanka Kata Vas (HUN) +0:09
4. Inge van der Heijden (NED) +0:27
5. Francesca Baroni (ITA) +0:54
6. Puck Pieterse (NED) +0:56
7. Manon Bakker (NED) +1:04
8. Anna Kay (GBR) +1:10
9. Marthe Truyen (BEL) +1:53
10. Marion Norbert Riberolle (FRA) +2:11


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