Philipsen macht es umgekehrt, Dillier fährt beides

Van der Poel fährt Kuurne, aber nicht den Omloop

Von Felix Mattis

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Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) hat die 1. Etappe der UAE Tour in Al Mirfa gewonnen, bevor er am Folgetag aus den Emiraten abreisen musste. | Foto: Cor Vos

25.02.2021  |  (rsn) - Mathieu van der Poel wird eine Woche nach seinem Auftaktsieg bei der UAE Tour und sechs Tage nach seiner Abreise aus den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgrund eines positiven Coronatests bei einem Team-Mitarbeiter auch am 'Openingsweekend' im Einsatz sein. Das bestätigte sein Team Alpecin - Fenix am Donnerstag via Pressemitteilung. Allerdings soll der Niederländische Meister nicht am Samstag den Omloop Het Nieuwsblad, sondern einzig am Sonntag Kuurne-Brüssel-Kuurne bestreiten.

"Die Teamleitung und Trainer haben sich für dieses Rennen entschieden - und nicht für den Omloop Het Nieuwsblad, der als schwerer gilt - weil er bislang nur einen Renntag hatte und Kuurne-Brüssel-Kuurne besser in seinen Trainingsaufbau in Richtung der Klassiker passt", heißt es in der Pressemitteilung.

Van der Poel fährt am Sonntag gemeinsam mit Tim Merlier, Silvan Dillier, Lionel Taminiaux, Edward Planckaert, Laurens De Vreese und Oscar Riesebeek. Am Samstag beim Omloop Het Nieuwsblad sind neben Dillier und Riesebeek dagegen Otto Vergaerde, Senne Leysen, Xandro Meurisse, Dries De Bondt und Jasper Philipsen im Einsatz.

Wie van der Poel so kommt auch Philipsen direkt aus den Emiraten von der UAE Tour nach Belgien. "Ich bin froh, beim Omloop am Start zu stehen. Natürlich bin ich nicht wirklich auf das Rennen vorbereitet und muss realistisch mit meinen Ambitionen sein - den Omloop zu fahren oder bei der UAE Tour zu sprinten, das ist nicht dasselbe", erklärte der Belgier, dass er vor allem am Start stehe, um sich auf die weiteren Frühjahrsrennen vorzubereiten. "Ich habe in diesem Jahr noch kein Kopfsteinpflaster gesehen. Aber ich freue mich darauf."

Van der Poel bedauert UAE-Aus

Van der Poel hingegen geht in Kuurne ambitionierter an den Start. "Ich komme nach meinem Etappensieg bei der UAE Tour mit einem guten Gefühl dorthin. Es ist gut für mich, noch einen Extra-Renntag zu haben, bevor ich nach Italien (zu Strade Bianche, Tirreno-Adriatico und Mailand-Sanremo, Anm. d. Red.) aufbreche. Aber ich starte auch selbstbewusst und erwarte ein schönes Rennen", erklärte der Niederländer.

"Natürlich wäre ich die UAE Tour gerne zu Ende gefahren, vor allem weil wir nach der 1. Etappe in Führung lagen und eine gute Gesamtplatzierung möglich gewesen wäre. Aber ich bin auch froh, dass wir recht schnell und ohne jede Probleme heimgekommen sind und unsere Frühjahrskampagne nicht auf dem Spiel stand. Wir können ambitioniert nach Kuurne fahren", so van der Poel, der die Kapitänsrolle am Sonntag nach eigener Aussage mit Tim Merlier teilt: "Ich denke ich kann wertvoll für Tim sein, der für mich einer der schnellsten Männer im Peloton ist, und gleichzeitig können wir auf zwei Pferde setzen."

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