Reaktion auf Jakobsen-Sturz 2020

Polen-Rundfahrt künftig ohne Bergabfinale in Katowice

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Dylan Groenewegen (Jumbo - Visma, am Boden) im Finale der 1. Etappe der Polen-Rundfahrt, kurz nachdem er Fabio Jakobsen (Deceuninck - Quick-Step, links) in die Bande gedrängt hatte. | Foto: Cor Vos

03.03.2021  |  (rsn) - Jahrelang gehörte das Hochgeschwindigkeitsfinale von Katowice zum festen Bestandteil der Polen-Rundfahrt. Nach dem furchtbaren Unfall vom vergangenen Jahr, als Dylan Groenewegen (Jumbo - Visma) bei Tempo 80 seinen Landsmann Fabio Jakobsen (Deceuninck - Quick-Step) in die Absperrung drängte und der Niederländer sich bei dem folgenden Sturz lebensgefährliche Kopfverletzungen zuzog, hagelte es allerdings massive Kritik an der Streckenplanung.

Nun haben der Radsportweltverband UCI und die Organisatoren offenbar darauf reagiert und angekündigt, dass dieses gefährliche Finish künftig nicht mehr im Etappenplan auftauchen wird. Am Mittwoch meldete die UCI, dass die Tour de Pologne künftig auf dieses Ankunft verzichten wird. Stattdessen ist jetzt ein Zeitfahren geplant.

Die 78. Polen-Rundfahrt ist für in diesem Jahr für den 9. bis 15. August geplant und soll sieben Etappen umfassen. Der Streckenplan wird im Verlauf des Frühjahrs bekanntgegeben.

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