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21.03.2021 | (rsn) – Jasper Stuyven (Trek – Segafredo) hat in San Remo den großen Coup gelandet und sein erstes Monument gewonnen – dafür schauten die Top-Favoriten in die Röhre. Radsport-news.com hat die Stimmen aller Protagonisten gesammelt und hier für Sie zusammengetragen:
Jasper Stuyven (Trek - Segafredo / Sieger): Zu lesen in unserem Rennbericht und hier!
Caleb Ewan (Lotto Soudal / Zweiter): Hier!
Mathieu van der Poel (Alpecin – Fenix / Fünfter): Hier!
Peter Sagan, Max Schachann und Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe / Vierter, 14. und 20.):Hier!
Soren Kragh Andersen (Team DSM / Attacke im Finale, Neunter): Hier!
Wout Van Aert (Jumbo - Visma / Dritter): "Die Attacke von Stuyven war ein guter Schachzug. Für mich war es dann schwer nachzuführen, denn ich wollte nicht meine Körner für den Sprint verbrauchen. Natürlich haben da viele auf mich geschaut und sahen mich in der Verantwortung. Im Sprint um Platz zwei war Caleb Ewan dann etwas schneller als ich. Am Ende muss man sagen, dass ich mich etwas verzockt habe. Die Attacke am Poggio von Alaphilippe und mir war nicht scharf genug. Ich war dennoch überrascht, dass wir noch eine so große Gruppe waren."
Michael Matthews (Bike Exchange / Sechster): "Ich bin gekommen, um zu gewinnen. Ich dachte wirklich, dass es dieses Jahr klappen würde. Ich habe hart trainiert, aber es hat einfach nicht geklappt. Ich bin hier schon so oft gefahren und es ist immer das Gleiche: nahe dran, aber am Ende doch nicht ganz oben. Ich bin also definitiv enttäuscht."
Alex Aranburu (Astana – Premier Tech / Siebter): "Wenn man die Namen sieht, die vor und hinter mir gelandet sind, denke ich, dass ich mit dem Ergebnis glücklich sein sollte. Die Tatsache, dass ich jetzt hier zwei Mal in Folge Siebter wurde zeigt, dass mir das Rennen liegt."
Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers / 15.): "Ehrlich gesagt lief es okay. Das war mein erstes Monument, meine ersten 300 Kilometer, und ich sollte nicht wirklich im Finale noch dort sein. Aber ich habe mich wirklich gut gefühlt und bin ganz sicher zufrieden – aber ich will mehr! Ich habe viel gelernt. Es war eine schwierige Woche mit einer leichten Entzündung im Knie, was es mental hart gemacht hat. In der Abfahrt habe ich eine kleine Attacke probiert, aber ich wusste nicht wirklich, wo es lang geht. Deshalb hat das auch nicht so gut funktioniert!"
Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step / Attacke am Poggio, 16.): "Ich bereue nichts. Es war ein schöner Tag, ein schnelles Rennen und ich habe versucht, zu gewinnen. Aber es klappt nicht immer. Das Finale war sehr schwierig. Sam (Bennett) war ehrlich und sagte, dass er sich nicht supergut fühlte. Ich habe dann versucht, den Unterschied zu machen, aber es war nicht genug, um wegzufahren und zu gewinnen. Später mit all den schnellen Jungs in der Gruppe konnte ich nicht mehr viel machen."
Philippe Gilbert (Lotto Soudal / am Poggio abgehängt, 72.): "Caleb Ewan hätte den Sieg verdient gehabt. Ich war ehrlich überrascht, dass er mit den Besten über den Poggio kam und dort so gut war. Ich hatte am Ende nicht die Kraft, um mich vorne zu halten. Es war nicht mein bestes Sanremo, das ist sicher."
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