“Als Van Aert und Pidcock attackierten, fehlte Kraft“

Schelling ´best of the rest´ beim Pfeil von Brabant

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Schelling ´best of the rest´ beim Pfeil von Brabant"
Ide Schelling (Bora - hansgrohe) | Foto: Cor Vos

15.04.2021  |  (rsn) – Ide Schelling hat beim Pfeil von Brabant für das beste Tagesergebnis von Bora – hansgrohe seit dem dritten Platz von Pascal Ackermann bei Brügge-De Panne am 24. März gesorgt. Der 23-jährige Niederländer sprintete in Overijse nach 201,7 Kilometern als Vierter ins Ziel und war damit 'best of the rest' hinter dem Spitzenreiter-Trio Tom Pidcock (Ineos Grenadiers), Wout Van Aert (Jumbo – Visma) und Matteo Trentin (UAE Team Emirates).

"Das war ein gutes Rennen für uns", freute sich der Niederländer, nachdem er den Sprint der Verfolgergruppe sieben Sekunden hinter Rennsieger Pidcock für sich entschieden hatte.

"Als Van Aert und Pidcock attackierten, war ich direkt hinter ihnen und wollte auch mitfahren, aber die Kraft fehlte mir gerade in diesem Moment und ich musste die Jagd zusammen mit dem Rest meiner Gruppe aufnehmen", so Schelling. "Obwohl wir ziemlich gut zusammengearbeitet haben, war das leider nicht genug, um das Trio wieder einzuholen. Trotzdem war ich sehr motiviert ein gutes Resultat zu erzielen, und so habe ich alles gegeben, um auf den vierten Platz zu sprinten. Dass ich das auch geschafft habe, macht mich wirklich froh."

Bora – hansgrohes Sportlicher Leiter Steffen Radochla lobte neben Schelling besonders den jungen Belgier Jordi Meeus, der in der Ausreißergruppe gesessen hatte. "Er hat eine sehr gute Leistung gezeigt, indem er Ide helfen konnte, den Sprung in die erste Gruppe zu schaffen", so Radochla und auch Schelling bestätigte: "Es war keine leichte Sache, den Sprung in die Gruppe zu schaffen. Aber Jordi hat da einen ausgezeichneten Job gemacht – vielen Dank an ihn!"

Pech hatte dagegen Nils Politt, der auf dem Kopfsteinpflaster von einem Defekt gestoppt wurde und das Rennen schließlich auch nicht beendete.

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