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19.04.2021 | (rsn) - Nach dem Zielsprint des Amstel Gold Race dauerte es quälend lange Minuten, ehe die Jury ihre Entscheidung getroffen hatte. Demnach gewann Wout Van Aert (Jumbo - Visma) den Ardennenklassiker nach 218 Kilometern in Berg en Terblijt hauchdünn vor Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers). Dabei hatten viele den 21-jährigen Briten beim Betrachten der Bilder vorne gesehen - so zunächst auch Jempi Jooren.
“Ich dachte auch, dass Pidcock gewonnen hat, dafür hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt. Aber das Zielfoto zeigte, dass es anders war“, sagte der für die Einrichtung der Zielkamera zuständige UCI-Kommissär der belgischen Zeitung Het Laatste Nieuws und erklärte auch, weshalb der Eindruck entstanden sei, dass Pidcock um Millimeter vorn gewesen sei: “Die Kameras des NOS oder des VRT (übertragende Fernsehsender, d. Red.) verfügen über eine Art Weitwinkelobjektiv, das häufig ein verzerrtes Bild liefert.“
Die Jury brauchte mehr als zehn Minuten, um Van Aert schließlich als Sieger zu ermitteln. Wie Het Laatste Nieuws in einem weiteren Beitrag erläuterte, sei im Normalfall ein Kommissär ausreichend, der als Zielrichter auch das Ergebnis bestimme. Weil es so knapp zuging, habe in diesem Fall allerdings die aus einem Franzosen, zwei Belgiern und einem Niederländer bestehende internationale Jury zusammenkommen müssen. “Sie haben sich das Zielfoto angesehen und gemeinsam entschieden, dass Van Aert der Gewinner ist“, erklärte HLN-Reporter Stijn Vlaeminck.
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