Im vierten Anlauf zum Rosa Trikot?

Simon Yates hofft auf einen Giro ohne Probleme

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Simon Yates (BikeExchange) gewann zuletzt die Tour of the Alps. | Foto: Cor Vos

03.05.2021  |  (rsn) - Im vierten Anlauf will Simon Yates (BikeExchange) das Rosa Trikot des Giro d’Italia erobern und nach der Vuelta a Espana seine zweite Grand Tour gewinnen. Dafür wird sein Team dem kleinen Briten ein ganz auf ihn ausgerichtetes Aufgebot zur Seite stellen.

Im Hochgebirge sollen der Spanier Mikel Nieve und der Este Tanel Kangert ihrem Kapitän so lange wie möglich zur Seite stehen. Vielseitig einsetzbar sind der Däne Chris Juul-Jensen, der Australische Meister Cameron Meyer und dessen Landsmann Michael Hepburn, die vor allem auf mittelschwerem und flachem Terrain gefordert sein werden. Dazu kommen die beiden Giro-Debütanten Callum Scotson und Nick Schultz, die wie Kangert, Meyer und Nieve bereits bei der von Yates souverän gewonnenen Tour of the Alps dabei waren.

“Der Giro d'Italia ist ein Rennen, das ich wirklich liebe. Ich hoffe, dass ich diesmal keine Probleme habe und um den Sieg kämpfen kann“, sagte der 28-Jährige, der gleich bei seinem Debüt 2018 für Furore sorgte und nach drei Etappensiegen schon wie der sichere Sieger aussah, dann aber auf der denkwürdigen 19. Etappe einen dramatischen Einbruch erlebte und alle Träume vom Rosa Trikot begraben musste. Im Jahr darauf beendete Yates den Giro auf Rang acht, ehe er im vergangenen Herbst nach einem positiven Corona-Test das Rennen nach dem siebten Teilstück verlassen musste.

Die Tour of the Alps war die perfekte Generalprobe

Dafür lief es in den ersten Monaten der Saison 2021 nach Wunsch. Nach Rang zehn bei Tirreno-Adriatico und dem neunten Platz bei der Katalonien-Rundfahrt holte sich Yates auf der 2. Etappe der Tour of the Alps seinen ersten Saisonsieg und verteidigte danach seine Gesamtführung souverän.

“Wie immer wird es ein anspruchsvolles Rennen. Der Giro ist nie einfach. Unser Team ist so ziemlich das gleiche wie bei der Tour of the Alps und dort haben wir wirklich gut zusammengearbeitet“, sagte Yates, der wieder in den Bergen gegenüber seinen Konkurrenten einen Vorsprung wird herausfahren müssen. “Das Zeitfahren ist nicht meine Spezialität, deshalb müssen wir versuchen, unsere Verluste dort zu begrenzen“, kündigte er an. Das könnte diesmal leichter fallen, denn statt zuletzt immer drei haben die Giro-Organisatoren diesmal nur zwei Zeitfahren zum Auftakt und zum Finale vorgesehen.

Ebenfalls nicht nach dem Geschmack des Leichtgewichts dürften die im Streckenplan eingebauten Schotterpassagen sein, auf denen kräftiger gebaute Fahrer ihre Vorteile haben. Dafür kann Yates seine Stärken im Hochgebirge und an den fünf Bergankünften in der Höhe ausspielen.

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