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Ergebnismeldung 104. Giro d´Italia

Yates klettert am stärksten und siegt, aber Bernal behauptet Rosa

Foto zu dem Text "Yates klettert am stärksten und siegt, aber Bernal behauptet Rosa"
Simon Yates (BikeExchange) bei seinem Sieg auf der 19. Etappe des Giro d´Italia. | Foto: Cor Vos

28.05.2021  |  (rsn) – Simon Yates (BikeExchange) hat an der Alpe di Mera die 19. Etappe des 104. Giro d'Italia gewonnen. Der Brite setzte sich nach 166 Kilometern an der 9,6 Kilometer langen und im Schnitt neun Prozent steilen Schlussrampe mit elf Sekunden Vorsprung vor Joao Almeida (Deceuninck – Quick-Step) und 28 Sekunden vor Egan Bernal (Ineos Grenadiers) durch.

Der Kolumbianer behauptete damit sein Rosa Trikot als Gesamtführender und baute seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Damiano Caruso (Bahrain Victorious) sogar noch etwas aus, obwohl er zwischenzeitlich leichte Probleme zu haben schien. Caruso kam mit 32 Sekunden Rückstand auf Yates als Tagesvierter ins Ziel und behauptete seinen zweiten Rang damit um 20 Sekunden vor Yates.

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Yates, für den es nach drei Erfolgen im Jahr 2018 der bereits vierte Giro-Etappensieg seiner Karriere war, reagierte knapp sieben Kilometer vor dem Ziel auf einen Angriff von Joao Almeida (Deceuninck – Quick-Step) und fuhr zu dem Portugiesen vor, um rund einen Kilometer später dann zum Solo anzusetzen. Schnell hatte er eine knappe halbe Minute Vorsprung auf Bernal und Co. und es sah so aus, als würde das Rosa Trikot wackeln. Doch mit Hilfe von Jonathan Castroviejo und Dani Martinez konnte der Gesamtführende den Abstand dann konstant halten und auf den letzten drei Kilometern selbst nochmal beschleunigen, um sein Maglia Rosa letztlich doch souverän zu verteidigen.

Während Bernal das Rosa Trikot des Gesamtführenden und das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers behielt, behauptete auch Peter Sagan (Bora – hansgrohe) sein Maglia Ciclamino als Punktbester und Geoffrey Bouchard (Ag2r – Citroen) blieb im Maglia Azzurra des besten Bergwertungjägers. Die Mannschaftswertung führt nun wieder Ineos Grenadiers an, das dem deutschen Team DSM den Spitzenplatz um 2:09 Minuten wieder abnahm.

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