Bulgarien-Rundfahrt

Dank dem Team und dem Radsportgott: Stark behält Gelb

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Dank dem Team und dem Radsportgott: Stark behält Gelb"
Immanuel Stark (P&S Metalltechnik) stürmte bei der Bulgarien-Rundfahrt ins Gelbe Trikot | Foto: Sebastian Paddags

03.07.2021  |  (rsn) - Immanuel Stark (P&S Metalltechnik) ist dem Gesamtsieg bei der Bulgarien-Rundfahrt (2.2) ein Stück näher gekommen. Der 26-Jährige verteidigte am Samstag auf der 3. Etappe sein am Vortag errungenes Gelbes Trikot und geht mit 34 Sekunden Vorsprung gegenüber Landsmann Georg Steinhauser (Tirol KTM) auf die beiden letzten Etappen.

Den Tagessieg sicherte sich nach 180 Kilometern in Sliven der Este Mihkel Raim (Mazowsze) vor dem Italiener Giovanni Lonardi vom Zweitdivisionär Bardiani CSF. Michel Aschenbrenner (P&S Metalltechnik) wurde als bester Deutscher Neunter.

"Die Jungs haben das heute super verteidigt. Wir hatten natürlich auch den Radsportgott ein bisschen auf unserer Seite", spielte P&S-Teamchef Lars Wackernagel gegenüber radsport-news.com auf den glücklichen Umstand an, dass sich vor der einzigen schwierigeren Bergwertung drei Fahrer absetzten, die in der Gesamtwertung allesamt großen Rückstand hatten.

"Wir konnten dann erst mal richtig sacken lassen und haben das Loch auf zehn Minuten aufgehen lassen", berichtete Wackernagel, der zunächst Tom Lindner zur Tempokontrolle an die Spitze des Hauptfeldes beorderte. Nach und nach stiegen schließlich auch die Sprintermannschaften in die Nachführarbeit ein, so dass die drei Ausreißer zwei Kilometer vor dem Ziel gestellt waren.

"Im Sprint wollten wir natürlich mitmachen. Robert Jägeler wäre heute unser Mann gewesen, aber es gab Chaos mit Stürzen. Robert war darin verwickelt und Asche ist für ihn eingesprungen. Das war nicht ganz optimal, aber völlig in Ordnung. Hauptsache wir haben Gelb verteidigt und nichts an Zeit verloren", so Wackernagel.

Am Sonntag steht eine klassische Flachetappe auf dem Programm, zum Abschluss am Montag muss im Finale noch ein längerer, allerdings nicht allzu steiler Berg gemeistert werden.

 

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