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Neue Herausforderung bei AG2R Citroën ab 2022

Galls neuer Karrierepfad führt ihn nach Frankreich

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "Galls neuer Karrierepfad führt ihn nach Frankreich"
Felix Gall (DSM) beim 73. Critérium du Dauphiné | Foto: Cor Vos

19.08.2021  |  (rsn) - Nach fünf Jahren beim Team DSM, wo er drei Jahre lang in der Development-Mannschaft und zuletzt zwei Saisons in der WorldTour engagiert war, wechselt Felix Gall zum Saisonende nach Frankreich. Sein neues Ziel ist das AG2R Citroën Team von Vincent Lavenu.

"Ich brauchte etwas Neues, habe eine neue Herausforderung gesucht", erklärte der 23-Jährige gegenüber radsport-news.com. Im Juni hatte er in Absprache mit seinem Team seinen Vertrag, der eigentlich bis 2022 gegangen wäre, vorzeitig aufgelöst, damit er zur Winterpause problemlos zu einem neuen Team wechseln kann.

"Ich erhoffe mir durch meinen Wechsel mehr Chancen und will meinen Traum, bei einer dreiwöchigen Rundfahrt auf die Gesamtwertung zu fahren, ausleben", so der Osttiroler, der 2015 in Richmond in den USA Juniorenweltmeister auf der Straße wurde. In den Jahren bei DSM kämpfte er viel mit gesundheitlichen Problemen, die er aber in dieser Saison gut in den Griff bekam. Lediglich am Rennkalender krankte es, erklärte er.

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"Ich hätte mir mehr Einsätze gewünscht, konnte noch nicht einmal in eine Grand Tour reinschnuppern", schilderte der 23-Jährige, der sich damit einer Reihe von prominenten Abgängen anschließt, die das deutsche Team in den letzten Jahren erleben musste. "Ich freue mich, dem Team von AG2R Citroën beitreten zu können, um meine Entwicklung fortzusetzen. Es wird eine andere Arbeitsweise sein, als ich gewohnt bin. Aber es ist auch schön, eine andere Kultur zu entdecken", blickte er auf seinen Wechsel voraus.

Vor allem wird Gall auch in eine neue Sprachwelt eintauchen, denn bei den französischen Mannschaften wird immer noch als Teamsprache Französisch gesprochen: "Da sind meine Kenntnisse bescheiden bislang, aber auch auf diese Herausforderung freue ich mich." 

Vor allem die Wandlung eines Fahrers bestärkte den Österreicher in seinen Wechselbestrebungen. "Wenn ich den Erfolg von Ben O’Connor sehe, dann bestärkt mich das bei meiner Wahl", erzählte der Osttiroler und fügte an: "Auch ich will eines Tages eine Etappe bei einer Grand Tour gewinnen."

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