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07.09.2021 | (rsn) - Anna van der Breggen (SD Worx) wird nicht an den Europameisterschaften in dieser Woche im Trentino teilnehmen. "Mit meinem aktuellen Level habe ich bei den Europameisterschaften nichts zu suchen. Eine Andere ist für das Team von größerem Wert", erklärte die Weltmeisterin in einer Pressemitteilung.
Die 31-Jährige hatte zuletzt bei der Ceratizit Challenge by La Vuelta nicht mit den Besten mithalten können, wurde im Bergzeitfahren mit 1:46 Minuten Rückstand auf Landsfrau und Siegerin Annemiek van Vleuten (Movistar) nur 25. und spielte auch an den anderen Tagen keine Rolle. Während es für Außenstehende aussah, als würde sie dort in die Helferrolle schlüpfen, konnte van der Breggen wohl einfach nicht besser, wie ihre EM-Absage nun andeutet.
Und die Niederländerin erklärte, dass ihre Probleme schon seit Wochen bestünden – eigentlich seit den Olympischen Spielen in Japan, wo sie Zeitfahr-Bronze holte, dort aber schon von einem schlechten Tag sprach und klagte, dass sie ihre Wattwerte nicht treten konnte.
"Ich hatte in Spanien einfach nicht die Kraft, zu folgen, wenn das Rennen hart wurde. Nach den Olympischen Spielen habe ich wieder zu trainieren begonnen und beim GP Plouay (bei dem sie vorzeitig ausstieg, Anm. d. Red.) hatte ich wieder ein ordentliches Level. In Spanien habe ich mein Bestes gegeben, aber physisch war ich absolut nicht auf meinem normalen Level", so van der Breggen, die sich trotzdem noch auf den Rest der Saison freue, die letzten Rennen ihrer Karriere, die Ende 2021 enden wird. Ab 2022 wird van der Breggen Sportliche Leiterin bei ihrem Team SD Worx – und will mit der Familienplanung beginnen.
"Ich habe keine Ahnung, warum ich nicht auf meinem Level bin. Wir werden in den kommenden Tagen jetzt verschiedene Nachforschungen anstellen. Basierend darauf lege ich dann mein weiteres Programm fest", erklärte sie.
Ein Höhepunkt dürfte die WM in Flandern noch sein, die vom 19. bis 26. September stattfindet, mit dem Straßenrennen der Frauen am 25. September und dem Zeitfahren am 20. September.
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