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Vertragsverlängerung wohl fast vollzogen

Lefevere/Cavendish: “Haben uns über Gehalt und Boni geeinigt“

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Lefevere/Cavendish: “Haben uns über Gehalt und Boni geeinigt“"
Mark Cavendish (Deceuninck - Quick-Step) | Foto: Cor Vos

18.09.2021  |  (rsn) – Patrick Lefevere, Teamchef bei Deceuninck – Quick-Step, hat in seiner Kolumne in der belgischen Zeitung Het Nieuwsblad bekanntgegeben, dass er sich mit Sprint-Star Mark Cavendish grundsätzlich einig sei: Der Brite wird auch im kommenden Jahr für den belgischen Rennstall fahren. Die Unterschrift unter einem neuen Vertrag hänge nur noch an Details zur weiteren Zukunftsplanung des 34-fachen Tour de France-Etappensiegers.

"Wir haben jetzt eine Einigung über Gehälter und Boni erzielt. Der einzige Punkt, der noch geklärt werden muss, ist was Mark nach seiner Karriere macht. Er würde gern im Team involviert bleiben und das ist für mich sicher verhandelbar", so Lefevere.

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"Was Mark dieses Jahr (2022) verdienen wollte, konnten wir auf zwei Jahre verteilen", erklärte Lefevere, dass der Brite also auch 2023 noch auf seiner Gehaltsliste stehen werde, nur eben nicht mehr als Fahrer. "Aber er will nicht einfach in einer zeremoniellen Funktion Geld einstreichen. Mark will etwas tun, was von Bedeutung ist. Was genau, das soll er aber selbst vorstellen."

Cavendish stand Ende 2020 vor dem Ende seiner Karriere. Nach Gent-Wevelgem wurde er in einem Ziel-Interview, damals noch im Trikot von Bahrain McLaren, emotional und deutete an, dass das das letzte Rennen seiner Karriere gewesen sein könnte. Im Winter aber gab ihm Lefevere die Chance, für ein niedriges Gehalt noch ein Jahr in seinem Team zu fahren – und plötzlich kehrte Cavendish in die Erfolgsspur zurück, gewann im Sommer vier Etappen und das Grünte Trikot der Tour de France.

2022 wird Cavendish daher wohl wieder etwas mehr verdienen, doch Lefevere stellte unlängst auch klar: Einen Platz im Tour de France-Kader hat der Brite nicht sicher. Denn eigentlich plant das belgische Team mit dem Niederländer Fabio Jakobsen als Sprint-Kapitän.

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