Freude und Schreckmoment im Sekundentakt

Giro di Sicilia: Valverde fährt 130. Sieg ein und stürzt im Ziel

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Alejandro Valverde (Movistar) | Foto: Cor Vos

30.09.2021  |  (rsn) - Auf der 3. Etappe der Sizilien-Rundfahrt bescherte sich Alejandro Valverde (Movistar) erst ein schönes Jubiläum und wenige Sekunden später sich und seinem Team einen echten Schreckmoment. Zunächst entschied der 41-jährige Spanier die Mini-Bergankunft in Caronio zu seinen Gunsten und sorgte somit für den 130. Sieg in seiner langen Laufbahn. Doch kurz darauf drehte sich Valverde beim Ausrollen nach hinten um zu seinen Teamkollegen und übersah dabei einen Kabelkanal, über den er schließlich stürzte.

Valverde, der zugleich auch die Führung übernahm, kam allerdings ohne ernsthafte Blessuren davon. Erst bei der Vuelta a Espana hatte er mit Schlüsselbeinbruch vorzeitig aufgeben müssen und feiert nun erst beim Giro di Sicilia sein Comeback.

"Ich freue mich sehr über diesen besonderen Sieg. Wir wollen diesen Erfolg und wir haben ihn bekommen", spielte Valverde auf das Jubiläum an und sagte mit Blick auf seinen Sturz. "Das Ende verlief dann etwas unerwartet. Ich hatte das Pech, dass ich die Kontrolle über mein Rad verlor, als ich über die Kabel fuhr. Aber ich denke, dass es nicht all zu schlimm ist. Aber ich muss natürlich die Nacht abwarten", so der Routinier, der die Sizilien-Rundfahrt auch als Vorbereitung für Il Lombardia nutzt.

Beim letzten Monument des Jahres will der Movistar-Kapitän nochmal um den Sieg mitfahren. "Der Sieg von heute beruhigt mich auch, da er mir zeigt, dass mit der Form alles ok ist. Ich habe mich von meiner Verletzung schnell erholt und konnte gut trainieren. Das Ziel für die nächsten Tage ist es weitere Rennkilometer mit Blick auf die Lombardei zu sammeln. Dort ganz vorne zu landen wird nicht einfach, aber der heutige Sieg gibt uns allen eine Extraportion Motivation", so Valverde.

Dessen Team Movistar führte das Peloton mit Höchstgeschwindigkeit auf den etwas mehr als drei Kilometer langen Schlussanstieg zu und sorgte auch dort weiter für ein hohes Tempo. Knapp zwei Kilometer vor Schluss attackierte Trek – Segafredo zwar mit Antonio Nibali, doch Valverdes Teamkollegen hielten das Rennen beisammen und sorgten so dafür, dass der Ex-Weltmeister schließlich zum Sieg sprinten konnte. Alessnadro Covi (UAE Team Emirates) und Jhonatan Restrepo (Androni Giocattoli) blieben nur die Plätze zwei und drei.

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