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Belgier beginnt 2.200-km-Reise durch Europa mit Sieg

Im Vorbeigehen: Van Aert gewinnt in Essen

Von Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Im Vorbeigehen: Van Aert gewinnt in Essen"
Wout van Aert (Jumbo - Visma) | Foto: Cor Vos

11.12.2021  |  (rsn) – Wout van Aert (Jumbo – Visma) hat auch sein zweites Saisonrennen souverän gewonnen. Beim Ethias Cross in Essen setzte er sich in der 2. Runde im tiefen Matsch von seinem letzten Begleiter Pim Ronhaar (Telenet – Baloise Lions) ab, um daraufhin im Sparmodus zu seinem insgesamt vierten Sieg in Essen zu fahren. Thijs Aerts (Telenet – Baloise Lions) wurde 1:47 Minuten hinter dem Sieger Zweiter, sein Teamkollege Ronhaar komplettierte das Podium.

Wie bei den Frauen litt auch das Teilnehmerfeld der Männer unter dem Weltcup-Rennen von Val di Sole, das am Sonntag ansteht. Und wie erwartet dominierte Van Aert das Rennen nach Belieben. “Aber ein Cross muss immer erst gefahren werden“, relativierte der Jumbo-Fahrer, der sich den Doppelstart als einer der Wenigen zumutete. 

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“Ich laufe gern und mache das auch oft im Training. Dies sind die Rennen, die ich früher im TV genossen habe. Schön, dass es das noch gibt“, erklärte er seine Teilnahme einen Tag vor dem Weltcup. “Das heutige Rennen wird morgen kein Vorteil sein, aber diesen Sieg nimmt mir keiner mehr“, so Van Aert.

Direkt nach dem Wettkampf brach der Belgische Meister nach Brüssel auf. “Ich hoffe, dass ich rechtzeitig in Charleroi ankomme. Viel Zeit habe ich nicht“, erklärte er im Ziel-Interview. 

Um 19:30 Uhr startet sein Flieger nach Bergamo. Nach einer Nacht im Hotel wird der 27-Jährige die rund 150 Kilometer nach Val di Sole zurücklegen. Nach dem dortigen Rennen kehrt er dann direkt nach Bergamo zurück, wo er nach einer weiteren Nacht in den Flieger nach Barcelona steigen wird, um dort am Trainingslager seiner Mannschaft teilzunehmen. Insgesamt reist der dreifache Tour-de-France-Etappensieger dieses Jahres also rund 2.200 Kilometer in drei Tagen.

Gianni Vermeersch (Alpecin – Fenix) gab bei seinem Saisoneinstand in der fünften von sieben Runden auf. “Beim Aufwärmen habe ich mir den Fuß verstaucht. Im Rennen bin ich nochmal umgeknickt. Bei einem normalen Rennen wäre es kein Problem gewesen, aber auf diesem Kurs ging es nicht“, urteilte der Klassikerspezialist. 

Lokalmatador Tom Meeusen (Deschacht - Hens Maes) trat bei seinem Heimrennen nicht an. Er wurde von der Organisation zu spät kontaktiert und hatte seinen Flug nach Italien schon gebucht. Toby Barnes (Schamel – Kloster Kitchen) sorgte mit einem Top-10-Ergebnis für einen Achtungserfolg für sein deutsches Team.

Das Ergebnis:
1. Wout van Aert (Jumbo – Visma)
2. Thijs Aerts (Telenet – Baloise Lions)
3. Pim Ronhaar (Telenet – Baloise Lions)
4. Lander Loockx (Deschacht – Hens Maes)
5. Lennert Belmans (Iko – Crelan)

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