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Volles Frühjahr und Vuelta-Start geplant

Ackermann debütiert in Roubaix, aber nicht bei der Tour

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Ackermann debütiert in Roubaix, aber nicht bei der Tour"
Pascal Ackermann genießt die Atmosphäre bei der WM 2021 in Leuven. | Foto: Cor Vos

11.01.2022  |  (rsn) – Pascal Ackermann wird auch nach seinem Wechsel von Bora – hansgrohe zum UAE Team Emirates nicht sofort sein Tour-de-France-Debüt geben. Das bestätigte der 27-Jährige wenig überraschend gegenüber cyclingnews.com. Da seine neue Mannschaft um Titelverteidiger Tadej Pogacar bei der Frankreich-Rundfahrt voll aufs Gesamtklassement zielt, wird Ackermann im Juli nicht mit von der Partie sein.

Anders als zuletzt bei Bora – hansgrohe scheint ihn das aber weniger zu stören. Für ihn gehe es in erster Linie darum, 2022 wieder seine Form von 2019 zu finden, als er das Maglia Ciclamino beim Giro d'Italia gewann, erklärte Ackermann cyclingnews.com. "Später können wir dann immer noch mit dem Team über die Tour sprechen, aber für diese Saison haben wir klare Ziele", betonte er.

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Eines dieser Ziele werde sein Debüt bei einem anderen großen, wichtigen Rennen in Frankreich sein: Paris-Roubaix. Ackermann, der schon lange damit liebäugelt sich irgendwann vom Sprint in Richtung Klassiker zu orientieren, wird ein sehr volles Frühjahr haben, das schließlich am 17. April mit der "Königin der Klassiker" endet.

Schon im Februar viele Renntage

Beginnen wird der Pfälzer sein Jahr bei der Mallorca Challenge Ende Januar, dann geht es Anfang Februar direkt nach Frankreich zum Etoile de Besseges, anschließend zur Clasica de Almeria nach Spanien und zur Algarve-Rundfahrt nach Portugal sowie schließlich zum Omloop Het Nieuwsblad am Openingsweekend in Belgien. 

17 Renntage wird Ackermann somit bereits bis Ende Februar absolviert haben. Im März stehen dann Tirreno-Adriatico und eine noch nicht näher definierte Reihe an flämischen Klassikern an, bevor er schließlich sein Frühjahr bei Paris-Roubaix abschließt.

Die einzige geplante Grand Tour soll dann die Vuelta a Espana werden, die Ackermann wohl am liebsten im Trikot des Europameisters fahren würde. Denn wie er radsport-news.com im Dezember erklärte, ist die Heim-EM in München ein großes Ziel für ihn – genau wie die WM in Australien nach der Vuelta.

Ackermann dürfte seine Saison also in zwei Blöcke teilen: ein volles Frühjahr, eine lohnende Pause zum Neuaufbau der Form und ein intensiver Spätsommer.

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