Bora-Duo kommt glimpflich davon

Kelderman und Hindley bei Burgos-Sturz mit “Glück im Unglück“

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Wilco Kelderman (Bora - hansgrohe) | Foto: Cor Vos

03.08.2022  |  (rsn) – Nachdem sich Bora – hansgrohe noch über einen gelungenen Auftakt zur Burgos-Rundfahrt (2.Pro) freuen konnte, bei dem Jai Hindley Vierter wurde und Wilco Kelderman den sechsten Platz belegte, stockte der Sportlichen Leitung der Raublinger beim schlimmen Massensturz im Finale der 2. Etappe der Atem.

Dabei wurde Jumbo-Sprinter David Dekker wenige 100 Meter vor dem Ziel bei Höchstgeschwindigkeit ausgehebelt und riss zahlreiche Fahrer mit sich. In dem Chaos gingen auch die beiden Bora-Kapitäne zu Boden und sorgten für einen Schreckmoment bei Jens Zemke, der aber schon kurz darauf Entwarnung geben konnte. “Ich denke, wir hatten Glück im Unglück. Beide haben einige Abschürfungen, aber sehen so weit okay aus“, sagte Boras Sportlicher Leiter über Hindley und Kelderman, die Kandidaten für das Schlusspodium der Vuelta-Generalprobe sind.

Die 158 Kilometer lange Etappe von Vivar del Cid nach Villadiego gewann praktisch kampflos Dekkers Teamkollege Timo Roosen vor Edoardo Affini und Chris Harper, die für ein Jumbo-Tagespodium sorgten. Das Trio bildete den Sprintzug für den 24-jährigen Niederländer, ehe der auf dem “Speed bumper“ die Kontrolle über sein Rad verlor und unbeabsichtigt für den Massensturz sorgte.

Dekker selber konnte ebenfalls noch am frühen Abend Entwarnung geben. “Ich bin ’okay‘ in Anbetracht dessen, was passiert ist. Es scheint nichts gebrochen zu sein außer meiner Moral, aber ich habe viele Wunden“, schrieb er in den Sozialen Medien. “Ich habe den ’Speed bumper‘ nicht kommen sehen und bei dieser hohen Geschwindigkeit in einer Bergabpassage habe ich komplett die Kontrolle verloren. Ich hoffe aufrichtig, dass es allen Beteiligten gut geht und sie sich schnell erholen“, so Dekker weiter.

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