Bei Schnelle Stelle überzeugten die “Dieselmotoren“

Bulgarien: Nolde gegen Gesetz der Schwerkraft machtlos

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Bulgarien: Nolde gegen Gesetz der Schwerkraft machtlos"
Tobias Nolde (P&S Benotti) | Foto: P&S Benotti

01.09.2022  |  (rsn) – Auf der schweren Schlussetappe der Bulgarien-Rundfahrt (2.2), die auf den letzten 70 Kilometern vier Bergwertungen parat hielt, musste Tobias Nolde (P&S Benotti) seinen dritten Gesamtplatz noch abgeben. Der etwa 80 Kilogramm schwere Nolde erreichte nach der Kletterpartie das Ziel in Momchilgrad 2:45 Minuten hinter dem polnischen Solosieger Szymon Rekita (Voster) und fiel dadurch noch auf Platz neun zurück.

“Es war wieder eine Riesenleistung von den Jungs und Leuchte (Jakob Schmidt) hat am Berg wieder alles für seinen Kapitän gegeben. Auch von Tobi eine sehr starke Leistung, da so lange zu kämpfen und auch nicht einzubrechen. Alles andere, was er an Zeit verloren hat, ist dem Gesetz der Schwerkraft geschuldet und entsprechend darf man sich da keine Gedanken machen“, so Teamchef Lars Wackernagel, der stolz auf die Leistung seines nur mit vier Fahrern angetretenen Teams war. "Wir sind hier absolut happy mit dem, was hier so los war“; sagte er.

Schnelle Stelle: Die “Dieselmotoren“ Weile und Banzer immer stärker

Bester Deutscher war am Schlusstag Mathias Wiele (Team Schnelle Stelle), der zeitgleich mit Nolde auf Rang 20 ins Ziel kam, direkt gefolgt von seinem Teamkollegen Johannes Banzer. In der Gesamtwertung belegte Wiele eine Position hinter Jakob Schmidt Rang 15.

Das Team Schnelle Stelle bei der Bulgarien-Rundfahrt. Foto: Team Schnelle Stelle

"Willi (Mathias Wiele) und Joba (Johannes Banzer) sind stark gefahren, waren am Ende in der zweiten Gruppe. Gerade unsere zwei `alten` Dieselmotoren sind von Tag zu Tag stärker geworden“, lobte der Sportliche Leiter Eric Baumann seine beiden Schützlinge.

Der Gesamtsieg ging an den Ukrainer Kyrylo Tsarenko (Gallina Ecotek), der am Ende 18 Sekunden Vorsprung auf den für das Team Vorarlberg fahrenden Franzosen Alexis Guerin hatte. Dessen Schweizer Teamkollege Roland Thalmann wurde Vierter.

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