13. Vuelta-Etappe, Ronda – Montilla, 168,4 Km

Auch ohne eine Bergwertung wohl zu schwer für die Sprinter

Foto zu dem Text "Auch ohne eine Bergwertung wohl zu schwer für die Sprinter"
Szene der 12. Vuelta-Etappe | Foto: Cor Vos

02.09.2022  |  (rsn) - Eine Etappe ohne Bergwertung: Das ist selten bei der Vuelta und dürfte die Sprinter freuen. Ganz ohne Hürden ist die Strecke allerdings nicht. Zwar befindet sich im Profil kein kategorisierter Anstieg, das Terrain ist mit insgesamt über 1.500 Höhenmetern dennoch wellig.

Nach dem Start in Ronda geht es zunächst rund zehn Kilometer leicht berghoch, ehe eine Abfahrt an den bekannten Klettersteig Caminito del Rey führt. Danach führt der Weg in Richtung Norden in die Provinz Cordoba, in Espejo wartet 14,6 Kilometer vor dem Ziel der Zwischensprint. Auf den letzten sechs Kilometern steigt das Terrain leicht an, die Zielgerade ist 350 Meter lang. Auf dem Papier sollten die Sprinter auf dieser Etappe zum Zuge kommen, doch das Etappenprofil und die Anstrengungen der vergangenen Tage könnten auch eine Ausreißergruppe begünstigen.

Nach drei zweiten Plätzen und zwei weiteren Top-Ten-Ergebnissen scheint die Zeit reif für Mads Pedersens ersten Vuelta-Tagessieg. Der Däne von Trek-Segafredo könnte in dem ansteigenden Finale aus einer reduzierten Spitzengruppe heraus erfolgreich sein. Ähnliches gilt für Daryl Impey (Israel – Premier Tech), der bereits in Bilbao Etappenzweiter war, den zweimaligen Tagesdritten Fred Wright (Bahrain Victorious) oder den Italiener Samuele Battistella (Astana Qazaqstan).

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